UKA-Gruppe will an Land jährlich 1 GW Windenergie zubauen

Windpark im Binnenland bei aufgehender Sonne.Foto: UKA
Windpark von UKA in Everswinkel.
Die UKA-Gruppe aus Meißen blickt bei der Inbetriebnahme von Onshore-Windenergieanlagen 2025 mit 350 MW auf ein Rekordjahr zurück. Die Zubauzahlen sollen sich mittelfristig verdreifachen.

Die UKA-Gruppe will nach einem Rekordjahr 2025 mittelfristig neue Windenergieanlagen an Land von einem Gigawatt (GW) pro Jahr in Betrieb nehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, habe es 2025 dafür die Grundlagen geschaffen. Im vergangenen Jahr schloss die Gruppe in Deutschland Windenergieanlagen (WEA) an Land mit einer Gesamtleistung von 350,2 Megawatt (MW) an das Stromnetz an. Die Summe verteile sich auf 55 Windenergieanlagen beispielsweise in Brandenburg, Hessen, Mecklenburg‑Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen‑Anhalt und Schleswig‑Holstein. Ein starker Jahresendspurt habe die neue Bestmarke unter anderem ermöglicht. So habe die Gruppe in einer Rekordwoche im Oktober innerhalb von sieben Tagen sieben WEA in Betrieb genommen. 

„Ich blicke voller Stolz auf die Leistung der gesamten UKA-Mannschaft im Jahr 2025“, resümiert Gernot Gauglitz, geschäftsführender Gesellschafter der UKA‑Gruppe. „2025 hat UKA erstmals mehr als 350 MW in Betrieb genommen und auch in der Gesamtbetrachtung war dies das erfolgreichste Jahr in der UKA-Geschichte. 2024 und 2025 haben wir sehr viele Zuschläge für unsere Wind Onshore Projekte erhalten. Klar ist damit: Auch 2026 und 2027 wird es einen steilen Anstieg bei den Inbetriebnahmen geben.” Das Meißner Unternehmen will die aktuellen Marktveränderungen dazu nutzen, um sich weitere Markanteile zu sichern.

1,5 GW aktuell im Bau

Aktuell befänden sich in Deutschland Wind‑Onshore‑Projekte der UKA‑Gruppe mit einer Gesamtleistung von mehr als 1,5 GW im Bau. So sicherte sich die Gruppe in der August‑Ausschreibung der Bundesnetzagentur im Rahmen des Erneuerbare‑Energien‑Gesetzes (EEG) Zuschläge für mehr als 700 MW Gesamtleistung. Beim Windkraftanlagenbauer Nordex habe UKA im Verlauf des vergangenen Jahres 132 Windenergieanlagen verbindlich bestellt.

Für 2026 erwartet die UKA‑Gruppe ferner einen zunehmenden Wettbewerb im deutschen Wind‑Onshore‑Markt. Dieser werde vor dem Hintergrund eines gelösten Genehmigungsstaus bei den Behörden sowie der anstehenden Überarbeitung des EEG in erster Linie durch ein Überangebot bei den Ausschreibungsrunden der Bundesnetzagentur befeuert. „Wir wollen in den nächsten Jahren gezielt Projektrechte zukaufen“, sagt Gauglitz. „Kooperation schlägt Konkurrenz: Wir öffnen unsere Lieferketten und Bankkontakte, damit gute Projekte schneller ans Netz kommen. Dabei bringen wir auch unsere Erfahrung mit komplexen Standorten, anspruchsvollen Artenschutzvorgaben und engen Netzfenstern ein.”

Quelle: UKA | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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