Photovoltaik-Repowering: Größerer Batteriespeicher und dynamischer Stromtarif für mehr Eigenverbrauch
Bildcollage: Kostal Werner Palm betreibt in seinem Haus in der Gemeinde March bei Freiburg seit langem eine Photovoltaik-Anlage. Bisher konnte er 61 Prozent des Solarstroms direkt im Haushalt nutzen. Im Jahr 2025 hat er 1.359 kWh ins Netz eingespeist. Dann hat er sich für ein Repowering der PV-Anlage entschieden, um den Eigenverbrauch auf rund 80 Prozent im diesem Jahr zu steigern. Dazu hat er die Speicherkapazität erhöht und nutzt nun einen dynamischen Stromtarif.
Für das Repowering der Solaranlage hat Werner Palm die Elektrotechnik Laukart GmbH aus Hugstetten beauftragt. Der Betrieb ist ein zertifizierter Installationspartner des Photovoltaik-Wechselrichterhersteller Kostal. Bei der Umrüstung entschied sich Palm für eine Standardkonfiguration mit vier Batteriespeichermodulen des Simpo-HV-Speichers von Zyc Energy. Insgesamt haben die Batterien eine Speicherkapazität von 12,8 kWh. Zuvor war bereits eine Sony-Murata-Batterie mit 6 kWh Speicherkapazität im Einsatz die auch weiterhin im Einsatz bleibt.
Zudem hat Elektrotechnik Laukart den alten Kostal-Wechselrichter durch den aktuellen Hybrid-Wechselrichter Plenticore plus G2 des Herstellers ersetzt. Dieser ist nun an das cloudbasierte Home-Energiemanagement (HEMS) von Tibber angebunden. „Der Schritt auf das neue System und die Anbindung an Tibber war für mich konsequent”, sagt Palm. Es gehe darum, unabhängiger zu werden, Kosten zu optimieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. „Besonders wichtig ist mir, dass wir bestehende Komponenten weiter nutzen konnten”, so Palm.
Repowering der PV-Anlage mit Anbindung an Cloud
Mit der Kopplung des Kostal-Wechselrichters mit der Tibber-HEMS-Plattform erhält Palm einen transparenten Überblick über Erzeugung, Verbrauch und Netzbezug. Der Tibber Pulse IR liest den Stromzähler digital aus und überträgt die Messwerte nahezu in Echtzeit an die Tibber-Cloud. Auf dieser Basis kann Palm seinen Strom gezielt dann nutzen oder speichern, wenn die Börsenpreise besonders niedrig sind. Die Lastverschiebung ermöglicht im Haushalt spürbare Kostenvorteile. Insgesamt sorgt das System für mehr Transparenz, eine optimierte Nutzung des eigenen Photovoltaik-Stroms und eine effizientere Einbindung des Stromnetzes.
Im Ergebnis zeigt die Anlage exemplarisch, wie Repowering mit moderner Wechselrichtertechnik, modularen Batteriespeichern und digitale Energiemanagement-Plattformen sinnvoll zusammenspielen können.
Quelle: Kostal | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH