Sonneneinstrahlung in Deutschland im Februar 2026
Grafik: DWDIm Februar 2026 betrug die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland 37 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das geht aus den Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Das ist etwas weniger als das Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010, das der DWD für den Monat Februar mit 37 Kilowattstunden pro Quadratmeter ermittelt hat.
Die typische Sonneneinstrahlung in Deutschland im Februar ist regional klar verteilt. Je weiter man nach Süden kommt, desto größer sind die solaren Einstrahlungswerte. Am wenigsten scheint die Sonne im Raum Flensburg. Dort misst der DWD im langjährigen Mittel 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die meiste Solareinstrahlung tritt im Alpenraum auf. Dort sind 77 Kilowattstunden pro Quadratmeter der Mittelwert der vergangenen Jahre.
Der Norden Schleswig-Holsteins war mit 25 Kilowattstunden pro Quadratmeter wieder der Raum mit der geringsten Sonneneinstrahlung im Februar 2026. Dieses Jahr war es dabei weniger sonnig als gewöhnlich. Der Alpenraum erreichte bis zu 58 Kilowattstunden pro Quadratmeter und war auch diesen Februar die Region mit der größten Sonneneinstrahlung. Dieses Jahr war die Solareinstrahlung allerdings deutlich geringer als im langjährigen Mittel.
Zwischen dem Minimum in Norden und dem Maximum im Süden gab es dieses Jahr auch Abweichungen in der regionalen Verteilung. Mit 42 bis 49 Kilowattstunden pro Quadratmeter war die Sonneneinstrahlung in weiten Teilen Thüringens höher als im Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010 und höher als im südlich gelegenen Gebieten wie etwa Franken. Wenig Sonne schien auch im Saarland, Rheinland-Pfalz und im Südwesten von Hessen. Dort war die Sonneneinstrahlung genauso gering wie in der norddeutschen Tiefebene.
Quelle: DWD | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH