PV-Montagesystem-Spezialist K2 expandiert in der Freifläche
Grafik: K2 SystemsDer auf PV-Montagesysteme spezialisierte Entwickler K2 Systems will das Geschäft für große Freiflächenprojekte ausbauen. Das Unternehmen erweitere sein Portfolio gezielt in diesem Segment, teilte es mit, und zwar mit dem neuen K2 Pi-Rack für großflächige PV-Projekte. Grundlage ist ein Stahltragwerksystem, das sich projektabhängig konfigurieren lasse.
Alle Stahlkomponenten – einschließlich der Rammpfosten – verfügten über eine Zink-Magnesium-Aluminium Beschichtung, die den Korrosionsschutz erhöht. Ein zentrales Konstruktionsmerkmal sei das doppelseitige Einschubprofil und die schraubfreie Modulmontage mit Klemmung von unten. Beides mache die Montage einfacher und schneller.
Das System unterstütze ferner Modulneigungen von 15° und 20° sowie ein Layout mit drei Modulen im Portraitformat. Die Kabelführung erfolge integriert in den Pfetten oder entlang der Sparrenprofile. Das sorge für eine strukturierte Verlegung, schütze die Leitungen und erleichtere Wartungsarbeiten.
N-Rack: Gestelle für kleinere Anlagen
Neben Pi-Rack bietet K2 auch weiterhin das N-Rack für kleinere und mittlere Freiflächenanlagen an. Damit ließen sich Potenziale etwa von freien Grundstücksflächen, ungenutzten landwirtschaftlichen Arealen oder große Gärten mit Netzanschluss erschließen. Das System unterstützt verschiedene Fundamenttypen – Rammpfosten-, Beton- und Drehfundamente – sowie Modulneigungen von 15° oder 20°. Dadurch lasse es sich an unterschiedliche Bodenverhältnisse und Standorte anpassen.
Für schnelle Liefer- und Installationsprozesse bietet K2 Systems vorkonfigurierte Kits in zwei Standardlayouts an. Zum einen für baugenehmigungsfreie Kleinanlagen (z.B. „Garten-PV“). Zum anderen als Standardtischgröße für kleine bis mittelgroße Freiflächenanlagen bis etwa 250 Kilowatt (kW).
Die K2 N-Rack Kits setzen sich modular aus einem Top Kit und mehreren Ground Kits zusammen. Alle Komponenten ließen sich mit gängigen Werkzeugen montieren. Das Top Kit enthalte die Hauptkomponenten des jeweiligen Layouts und sei sowohl für 54-Zellen-Halbzellenmodule (54HC) als auch für 72-Zellen-Module verfügbar.
Nach der Ergänzung des Aufdachsortiments um Fassadenlösungen im vergangenen Jahr komplettieren die neuen Freiland-Systeme nun den Schritt zum umfasseden Anbieter für Photovoltaikmontagesysteme. „Die Energiewende braucht jeden Quadratmeter – auf dem Dach, an der Fassade und in der Freifläche”, sagt Katharina David, Co-CEO von K2 Systems.
Quelle: K2 Systems | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH