naturstrom AG repowert Windpark in Nordhessen

Luftaufnahme eines Windparks in einer landwirtschaftlich geprägten Hügellandschaft. Mehrere Windenergieanlagen stehen zwischen Feldern und Waldflächen. Im Vordergrund ist eine moderne Windkraftanlage zu sehen, im Hintergrund weitere Anlagen.Foto: naturstrom AG / S. Jany
Beim Repowering ersetzen moderne Windenergieanlagen ältere, leistungsschwächere Anlagen und erhöhen die Stromerzeugung am bestehenden Standort deutlich.
Die naturstrom AG modernisiert ihren Windpark im nordhessischen Trendelburg. Im Rahmen eines Repowerings ersetzt das Unternehmen vier Altanlagen mit 2,5 Megawatt Gesamtleistung durch zwei neue Windenergieanlagen mit insgesamt 14 Megawatt.

Das jetzt begonnene Repowering nahe Trendelburg ist bereits das zweite, das die naturstrom AG an dem Windpark nahe der hessischen Grenze zu Nordrhein-Westfalen umsetzt. Schon 2020 hatte der Öko-Energieversorger zwei Bestandsanlagen eines gemeinsam mit Bürgerenergie-Partnern betriebenen Parks zurückgebaut und durch drei neue Anlagen mit der sechsfachen Leistung ersetzt.

Nun haben vier weitere Altanlagen aus den 1990er- und 2000er-Jahren das Ende ihrer Betriebszeit erreicht. In unmittelbarer Nähe errichtet naturstrom im ausgewiesenen Windvorranggebiet zwei moderne Windenergieanlagen. Nach Fertigstellung im Jahr 2027 werden allein diese beiden Anlagen des neuen Windparks Trendelburg II jährlich etwa 26.000 Megawattstunden Ökostrom erzeugen. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 8.100 Dreipersonenhaushalten, so das Unternehmen.

Windpark schafft regionalen Mehrwert

„Seit über 20 Jahren drehen sich hier Windräder und erzeugen erneuerbaren Strom. Die Gemeinde verdient weiterhin an jeder Kilowattstunde mit – dank der Leistungssteigerung und der durch das EEG ermöglichten Kommunalbeteiligung“, sagt Felix Genze, Geschäftsführer der NaturStromProjekte GmbH, der Projektentwicklungsgesellschaft der naturstrom-Gruppe.

Neben der Standortgemeinde, die durch die beiden neuen Anlagen mit jährlichen Einnahmen von rund 50.000 Euro sowie zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen rechnen kann, profitieren auch die Nachbargemeinden anteilig.

Breite Beteiligung am Windpark angedacht

Mit dem Projekt setzt das Unternehmen die bereits 2020 begonnene Modernisierung des Windparks Trendelburg fort. An der Betreibergesellschaft des Windparks sind auch weiterhin die bisherigen Miteigentümer der Bestandsanlagen beteiligt. Darüber hinaus können sich Bürgerenergiegemeinschaften aus der Region in der Gesellschaft einbringen. Hierzu finden bereits Gespräche statt.

Quelle: naturstrom AG | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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