Sonneneinstrahlung in Deutschland: Juli 2026 bringt Süden besonders viel Sonne
Grafik: DWDIm Juli 2026 betrug die mittlere Sonneneinstrahlung in Deutschland 185 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das geht aus den Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Das ist deutlich mehr als das Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010, das der DWD für den Monat Juli mit 161 Kilowattstunden pro Quadratmeter ermittelt hat.
Die typische Sonneneinstrahlung in Deutschland ist im Juli regional klar verteilt. Typischerweise sind im Süden die Einstrahlungswerte höher als im Norden. Die maximale Solarstrahlung gibt es im äußersten Südwesten im Raum Freiburg. Am wenigsten scheint die Sonne typischerweise im Norden und Westen mit Ausnahme der Küsten, die etwas höhere Strahlungsdaten aufweisen. Dabei tritt die geringste Sonneneinstrahlung in den westlichen Mittelgebirgen auf.
Dieser Juli folgte im Großen und Ganzen der typischen Verteilung, brachte nur überall höhere Werte. Mit 156 Kilowattstunden pro Quadratmeter hat der Nordwesten im Raum Hamburg Bremen die geringste Sonneneinstrahlung verzeichnet. Das ist etwas mehr als das Minimum im Mittel des Zeitraumes von 1981 bis 2010, das der DWD mit 146 Kilowattstunden pro Quadratmeter angibt. Auch der Osten des Landes bekam etwas mehr Sonnenschein als gewöhnlich ab.
Im Süden der Republik war es dagegen außergewöhnlich sonnig. Das Maximum der Sonneneinstrahlung lag dieses Jahr im Juli im Raum Freiburg bei 225 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das ist deutlich höher als die 180 Kilowattstunden pro Quadratmeter, die hier im langjährigen Mittel zu erwarten wäre.
Quelle: DWD | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH