NRW baut Förderung für E-Auto-Ladesäulen aus

Zwei Ladesäulen in einer Tiefgarage, NRW baut Förderung für E-Auto-Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern und bei Logistikunternehmen aus.Foto: Wellnhofer Designs /stock.adobe.com
Mieterinnen, Mieter und Logistikunternehmen sollen einfacher auf klimafreundliche Elektromobilität umsteigen können.
Im Förderprogramm „progres.nrw Emissionsarme Mobilität“ stellt Nordrhein-Westfalen zusätzlich 25 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 für neue Ladepunkte an Mehrparteienhäusern und in den Depots von Logistikunternehmen bereit.

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen baut seine Förderung für E-Auto-Ladesäulen aus. Das Ziel ist, dass Mieterinnen, Mieter und Logistikunternehmen einfacher auf klimafreundliche Elektromobilität umsteigen können. Das Land stellt über das Förderprogramm „progres.nrw Emissionsarme Mobilität“ zusätzlich 25 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 für neue Ladepunkte an Mehrparteienhäusern und in den Depots von Logistikunternehmen bereit. Also gezielt da, wo es keine Unterstützung durch den Bund gibt. Die Förderung ist Teil der Ende Juli vorgestellten Zukunftsoffensive NRW.

„Wir sehen gerade am Rhein, was die Klimakrise wirtschaftlich bedeutet: weniger Ladung, mehr Kosten, gedrosselte Produktion. Klimaschutz ist immer auch Wirtschaftsschutz“, sagt die nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur. „Wer jetzt in klimafreundliche Mobilität investiert, macht sich unabhängiger von genau solchen Krisen. Wir schaffen neue Ladeinfrastruktur da, wo der Ausbau noch zusätzliche Impulse braucht – damit Mieterinnen und Mieter leichter umsteigen und Speditionen ihre Flotten auf E-Lkw umstellen können.“

Neue Förderungen für E-Auto-Ladesäulen im Förderprogramm „progres.nrw Emissionsarme Mobilität“

Das wird vom Land gefördert:

  • Lademöglichkeiten für Mieterinnen und Mieter: NRW fördert Ladepunkte an Mehrparteienhäusern (ab zwei Wohneinheiten, Gebäude mit maximal fünf Stellplätzen). Die Förderung können Vermieterinnen und Vermieter, Mieterinnen und Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften beantragen.
  • Schnellladepunkte für die Logistikbranche: Gerade kleine und mittlere Unternehmen in der Logistikwirtschaft benötigen Anschub für Investitionen in den Aufbau der Ladeinfrastruktur. Das Land stellt dafür erneut sieben Millionen Euro für das Jahr 2026 bereit. Bis zu 30.000 Euro können kleine und mittelständische Unternehmen je Ladepunkt erhalten, bei einer Förderquote von 30 Prozent.

Die neuen E-Auto-Förderanträge können Vermieter:innen, Mieter:innen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Logistikunternehmen ab sofort bei der Bezirksregierung Arnsberg und diesem Link stellen. Dort sind auch die detaillierten Informationen zu den Förderbedingungen zu finden.

Diese E-Auto-Ladesäulen-Förderungen setzt NRW fort:

  • Zuschüsse für Ladepunkte bei Arbeitgebern und für öffentliche Ladepunkte (jeweils bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt)
  • Zuschüsse für Ladepunkte und die Beschaffung von elektrischen Kleinst- und Kleinwagen für ambulante soziale Dienste und Kommunen
  • Zuschüsse für Kommunen für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen (maximal 8.000 Euro)
  • Förderung von Umsetzungskonzepten für die Errichtung von Ladeinfrastruktur und die Beschaffung von Fahrzeugen

Quelle: MWIKE | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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