Solar Fabrik steigert Auftragseingang auf mehr als 1 GW

Vier unterschiedlich gestaltete Solarmodule stehen fächerförmig vor einem gelben Hintergrund mit stilisierten Sonnenstrahlen.Bild: Solar Fabrik GmbH
Das Modulportfolio von Solar Fabrik reicht von Speziallösungen bis zu schwarzen Back-Contact-Modulen.
Solar Fabrik hat seit Jahresbeginn 2026 Aufträge über mehr als 1 GW Photovoltaikmodule erhalten. Damit liegt der Auftragseingang bereits deutlich über dem Vorjahr. Das Unternehmen hatte 2025 nach eigenen Angaben rund 600 MWp erzielt. Den Großteil der Module verkauft Solar Fabrik weiterhin in Deutschland.

Die mehr als 1 GW Auftragseingang umfassen sowohl Projekt- als auch Aufdachmodule. Konkrete Anteile für die einzelnen Marktsegmente nennt das Unternehmen nicht. Als derzeit meistverkauftes Produkt bezeichnet Solar Fabrik das Back-Contact-Modul Mono S4 Halfcut BC Full Black im Format 1.800 × 1.134 Millimeter.

Solar Fabrik: Auftragseingang über Vorjahresniveau

Für 2025 beziffert Solar Fabrik den Auftragseingang auf rund 600 MWp. Das Unternehmen führt das niedrigere Niveau auf die damaligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Photovoltaikbranche zurück. Neben Back-Contact-Modulen umfasst das Sortiment N-Type-TOPCon-Module sowie Projektmodule für Agri-PV und Freiflächenanlagen. Hinzu kommen farbige Solarmodule, die unter anderem für den Denkmalschutz vorgesehen sind, sowie DIBt-zugelassene Module für die vertikale Montage an Carports.

Nach Angaben von Solar Fabrik entfällt der Großteil der aktuellen Aufträge auf den deutschen Markt. Gleichzeitig baut das Unternehmen seit diesem Jahr sein internationales Geschäft aus. In Italien und der Schweiz habe Solar Fabrik bereits größere Kunden gewonnen. Konkrete Zahlen zum Auslandsanteil oder zum Vergleichszeitraum Januar bis August 2025 nennt Solar Fabrik nicht.

Photovoltaikmodule stammen aus OEM-Produktion in China

Die bestellten Photovoltaikmodule produziert Solar Fabrik derzeit nicht in eigenen Werken, sondern im Rahmen einer OEM-Produktion in China. Während der Fertigung führt das Unternehmen nach eigenen Angaben Qualitätskontrollen mit internen und externen Mitarbeitern durch. Dabei nennt Solar Fabrik unter anderem TÜV und VDE. Für die Produktion gibt das Unternehmen eine eigene Bill of Materials vor. Diese Materialstückliste sei insbesondere durch die frühere Produktion in Freiburg geprägt.

Mit dem Auftragseingang von mehr als 1 GW erreicht Solar Fabrik 2026 bereits ein höheres Volumen als im gesamten Vorjahr. Die Internationalisierung ab 2026 markiert dabei einen strategischen Kurswechsel für das Unternehmen.

Quelle: Solar Fabrik GmbH | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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