Werkseitig vorkonfektionierter Gleichstrom-Kabelbaum für die Photovoltaik-DC-Verkabelung

Hände halten einen werkseitig vorkonfektionierten Gleichstrom-Kabelbaum für die Photovoltaik-DC-Verkabelung.Foto: HIS Technology
Für den vorkonfektionierten Gleichstrom-Kabelbaum werden alle Crimpverbindungen werkseitig in vollautomatisierten und überwachten Crimpprozessen mit definierter Crimpkraft, korrekter Pin-Positionierung und einem dauerhaft stabilen, elektrischen Übergangswiderstand hergestellt.
Fehlerhafte Crimpverbindungen können in Photovoltaik-Anlagen zu lokaler Überhitzung, instabilem Stringverhalten und zu Ertragsverlusten führen. Das soll der werkseitig vorkonfektionierte Gleichstrom-Kabelbaum von HIS Technology verhindern.

Das Unternehmen HIS Technology bietet mit HISkon+ eine werkseitig vorkonfektionierte Gleichstrom-Kabelbaum-Lösung für Photovoltaik-Anlagen an. Diese DC-Verkabelungslösung soll für einen geringen Installationsaufwand und verlässliche Qualität sorgen. In vielen PV-Projekten werden Gleichstromsteckverbinder laut Unternehmen nach wie vor direkt vor Ort mittels lötfreier Kabelverbindungstechnik gecrimpt. In der Praxis sei diese Methode mitunter Ursache für langfristige Leistungsprobleme.

„Unsere Projekterfahrungen und die Rückmeldungen aus Betrieb und Wartung zeigen, dass vor Ort gecrimpte Steckverbinder in etwa 3 Prozent der Fälle eine unzureichende Crimpqualität aufweisen. Typische Ursachen hierfür sind falsche Crimpkraft, nicht kalibrierte oder abgenutzte Werkzeuge, falsch ausgerichtete Stifte, Verschmutzungen oder Staub sowie beschädigte Dichtungselemente“, erläutert Anton Tkachenko, Produktmanager bei HIS Technology.

Für die Qualität dieser Verbindung gelten klare technische Anforderungen: So fordert beispielsweise die internationale Produktsicherheitsnorm IEC 62852, dass man Steckverbinder entsprechend den Herstellervorgaben montiert. Führende Steckverbinderhersteller schreiben darüber hinaus den Einsatz freigegebener Crimpwerkzeuge sowie definierter Crimpprozesse vor, um die spezifizierten elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Verbindung sicherzustellen. Die Zuverlässigkeit einer elektrischen Verbindung hängt also nicht allein vom Steckverbinder selbst, sondern maßgeblich von reproduzierbaren Fertigungs- und Montageprozessen ab.

Qualitätsprobleme bei Crimpverbindungen sind laut HIS Technology während der Installation nicht sichtbar. Sie treten in der Regel erst später unter Temperaturwechselbeanspruchung, Belastung und mechanischer Beanspruchung auf. Die Folgen reichen von lokaler Überhitzung und instabilem Stringverhalten über Ertragsverluste bis hin zu zusätzlichen Kosten für Fehlerbehebung und Reparaturen. „In vielen Fällen kostet das Aufspüren und Beheben von Gleichstromfehlern mehr als die ursprüngliche Installation“, sagt Tkachenko. „Mit der Verkabelungslösung HISkon+ reduzieren wir die mit der manuellen Kabelkonfektionierung verbundenen Risiken.“

Gleichstrom-Kabelbaum für die Photovoltaik-DC-Verkabelung reduziert Montagezeiten und Fehlerquellen

Bei der ist eine werkseitig vorkonfektionierte Gleichstrom-Kabelbaumlösung HISkon+ fertigt das Unternehmen die Kabelbäume aus zertifizierten Photovoltaik-Kabeln (H1Z2Z2-K, EN 50618 / IEC 62930). Sie ist für eine Lebensdauer von über 25 Jahren im Außenbereich ausgelegt. Alle Crimpverbindungen stellt das Unternehmen werkseitig in vollautomatisierten und überwachten Crimpprozessen mit definierter Crimpkraft, korrekter Pin-Positionierung und einem dauerhaft stabilen, elektrischen Übergangswiderstand her. Die Qualität wird durch Auszugstests und Widerstandsmessungen (IEC 62852 / IEC 61238−1) überprüft und das Ergebnis ist reproduzierbar.

„Vorkonfektionierte und präzise gekennzeichnete DC-Kabelbäume reduzieren Fehlerquellen und Montagezeiten vor Ort. Bereits vor der Auslieferung werden sämtliche Kabelsysteme konstruiert, gefertigt und geprüft – inklusive vollständiger Kabelbeschriftung, um eine einfache und genaue Zuordnung zu den jeweiligen Bestimmungsorten zu gewährleisten. Dadurch wird die DC-Verkabelung mit HISkon+ von einem zeitaufwendigen Installationsschritt zu einem standardisierten industriellen Prozess – mit höherer Qualität, kürzeren Montagezeiten und langfristiger Betriebssicherheit“, so Tkachenko.

Von der Kabeldimensionierung bis zur Lieferung an die Baustelle

HISkon+ umfasst den gesamten Prozess der Photovoltaik-DC-Verkabelung:

  • Projektspezifische Kabeldimensionierung
  • Entwicklung individueller Kabelbaumstrukturen auf Basis des Stringplans
  • Auswahl geeigneter Steckverbinder
  • Integration von Abzweigungen, Y-Verbindern und Splittern
  • werkseitige Konfektionierung
  • elektrische und mechanische Qualitätsprüfung
  • eindeutige Kennzeichnung aller Leitungen
  • projektbezogene Verpackung nach Installationsbereichen
  • montagefertige Lieferung bis zum Anschluss an Stringwechselrichter oder DC-Combiner-Boxen

Quelle: HIS Technology | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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