WindEnergy Hamburg 2026: 43.000 Teilnehmer erwartet

Besucherinnen und Besucher gehen durch einen hellen Verbindungsgang der Hamburg Messe. Auf einer großen Wandgrafik steht „See you in 2026!“.Foto: HMC / Romanus Fuhrmann
Die WindEnergy Hamburg bringt vom 22. bis 25. September 2026 Unternehmen und Fachpublikum der internationalen Windenergiebranche zusammen.
Vom 22. bis 25. September findet in Hamburg die WindEnergy statt. Erstmals widmet die Messe der Energiespeicherung einen eigenen Ausstellungsbereich. Auf sechs Bühnen diskutieren rund 300 Sprecherinnen und Sprecher Markttrends, Offshore-Ausbau und globale Wachstumschancen der Windbranche.

Was steht auf dem Programm der WindEnergy Hamburg 2026?

Nach Angaben der Messe Hamburg werden in den Hamburger Messehallen rund 43.000 Teilnehmende aus über 100 Ländern erwartet. Mehr als 1.600 Unternehmen aus rund 40 Ländern stellen auf über 83.000 m² in 11 Messehallen sowie 30 Nationenpavillons aus. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnet die Messe. Auf sechs sogenannten Open Stages sprechen nach Veranstalterangaben rund 300 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Auf der Energy Transition Stage in Halle B6 stehen Markttrends bis 2030, die Koexistenz von Offshore-Windenergie mit mariner Nutzung sowie Europas Energiesicherheit im Fokus. Zu Letzterem moderiert VDMA-Power-Systems-Geschäftsführer Dr. Dennis Rendschmidt ein Panel mit Industrievertretern. Auch Repowering ist Thema – also die Ertragssteigerung bestehender Windparks durch leistungsstärkere Anlagen. Diskutiert wird das unter anderem mit Vertretern der Unternehmen ERG, Q Energy France und dem spanischen Windenergieverband AEE.

Welche Rolle spielt Energiespeicherung erstmals auf der Messe?

2026 widmet die WindEnergy erstmals einen eigenen Bereich der Energiespeicherung. Die EnergyStorage Stage in Halle A2 bietet auf rund 3.600 m² erstmals einen eigenen Expo-Bereich. Dort diskutieren Fachleute über die Einbindung von Speichertechnologien in Erneuerbare-Energien-Projekte, mit Schwerpunkt Batteriespeicher. Parallel behandelt die Offshore Stage in Halle B5, konzipiert vom World Forum Offshore Wind, die Frage nach der nächsten Boom-Phase im Offshore-Segment sowie den deutschen Offshore-Markt. Im Global Markets Theatre in Halle B1 organisiert der Global Wind Energy Council Panels zu Netzausbau, Offshore-Windparks und internationalen Marktpotenzialen. Zu den Beteiligten gehören Vertreter von Iberdrola, der Weltbank und Vestas sowie Fachleute aus Asien, Afrika und Südamerika.

Wie geht die Branche das Thema Fachkräfte an?

Am Donnerstag und Freitag zeigen Personalverantwortliche etwa von wpd und dem österreichischen Energieversorger VERBUND im Recruiting-Forum in Halle B3 Karrierewege auf. Die Deutsche Windtechnik sucht dort nach eigenen Angaben den Austausch mit Schülerinnen, Schülern und Studierenden. In der Speakers’ Corner in Halle A3 präsentieren Unternehmen in Kurzvorträgen Produktinnovationen aus Anlagentechnik und Digitalisierung. Für den informellen Austausch bietet die Messe von Dienstag bis Donnerstag jeweils ab 17:30 Uhr das Networking-Format „Wine o’clock” auf allen Stages an.

Quelle: Hamburg Messe und Congress | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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