Energiequelle verkauft französische Tochtergesellschaft
Foto: EnergiequelleDie Energiequelle GmbH veräußert ihre Tochtergesellschaft Energiequelle SAS in Frankreich an das französische Unternehmen H2air. Mit dem Verkauf will sich der deutsche Projektentwickler für Windenergie und Photovoltaik auf definierte Kernmärkte konzentrieren. Die vergangenen Jahre waren laut Unternehmen für die gesamte Erneuerbare-Energien-Branche von herausfordernden Marktbedingungen geprägt. Auch Energiequelle befindet sich aktuell in einer Phase der strategischen Neuausrichtung. Die Transaktion umfasst sowohl die Mitarbeitenden der französischen Gesellschaft als auch die bestehende Projektpipeline.
Seit 2010 gehörte die französische Gesellschaft zur Energiequelle-Gruppe. Gemeinsam mit dem lokalen Team hat Energiequelle in den vergangenen Jahren mehr als 27 Wind- und Solarparks mit einer Gesamtleistung von 266 MW entwickelt und realisiert und damit einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Frankreich geleistet.
Energiequelle SAS wichtiger Akteur in Frankreich
Mit H2air übernimmt ein etablierter französischer Entwickler und Betreiber von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien die französische Tochtergesellschaft von Energiequelle. Das Unternehmen verfolgt eine langfristige Wachstumsstrategie in Frankreich und möchte seine regionale Präsenz durch die Übernahme weiter ausbauen. „Energiequelle SAS hat sich durch ihre Expertise und ihre langjährige regionale Verankerung als wichtiger Akteur im französischen Markt etabliert. Die Übernahme steht im Einklang mit der Strategie, unsere Position im Bereich der erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie in Frankreich weiter zu stärken“, sagt Roy Mahfouz, Gründer und Präsident von H2air.
Die bestehenden Projekte sowie die Expertise der Mitarbeitenden sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. Im Rahmen der Transaktion übernimmt H2air alle Mitarbeitenden der Energiequelle SAS. Die Transaktion umfasst ein Wind- und Photovoltaik-Projektportfolio mit einer Gesamtleistung von rund 500 MW. Darin enthalten sind 60 MW bereits betriebener Anlagen sowie Projekte, die sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium vor Baubeginn befinden und künftig von H2air weitergeführt werden.
Für Energiequelle stand während des gesamten Prozesses im Vordergrund, die Zukunft der Beschäftigten sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Projekte sicherzustellen: „Mit H2air haben wir einen erfahrenen und engagierten Partner gefunden, der diese Anforderungen erfüllt“, sagt Energiequelle-Geschäftsführer Michael Raschemann. „Deshalb freuen wir uns, dass die Transaktion erfolgreich abgeschlossen werden konnte und die Projekte sowie das Team in gute Hände übergehen.“
Quelle: Energiequelle | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH