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Energiekontor und Innogy: PPA für förderfreien deutschen Solarpark

Solarpark der Innogy-Tochter Belectric in den USA, Foto: Innogy SE

Die beiden Unternehmen Energiekontor und Innogy haben einen längerfristigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement / PPA) für einen von Energiekontor geplanten Solarpark im fränkischen Absberg geschlossen. Das Photovoltaik (PV)-Vorhaben kommt ohne staatliche Förderung aus.

Wie beide Unternehmen mitteilten, geht es um einen PV-Park, der jährlich rund fünf Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren soll. Er entsteht auf einer Fläche von ca. 5,5 Hektar im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

„Noch ist es eine Pionierleistung, Solarparks auf PPA-Basis in Deutschland zu realisieren“, sagt Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG. Mit Innogy habe das Unternehmen einen zweiten großen Partner gefunden, der diesen Weg mitgehe. Anfang des Jahres hatte Energiekontor bereits mit der Energie Baden-Württemberg (EnBW) einen ähnlichen Abschluss getätigt. „Erneut zeigt sich, dass Ökologie und Ökonomie schon längst keine Gegensätze mehr sind. Damit kommen wir unserer Vision, dass eines Tages der gesamte Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie gedeckt wird, wieder einen Schritt näher“, so Szabo.

„Für Innogy ist dieser Liefervertrag auch ein weiterer Baustein bei innovativen Produkten für unser grünes Beschaffungs- und Absatzportfolio“, sagte Thorsten Bomm, Leiter Customer Commodity Management bei Innogy.

15.5.2019 | Quelle: Innogy SE  | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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