Stadtwerke Hannover starten Brennstoffzellenprojekt „e|cell“

Am 26. Februar 2002 haben die Stadtwerke Hannover, E.ON energie und Siemens Power Generation die Realisierung eines zukunftweisenden Brennstoffzellenkraftwerks vereinbart.  Mit dem ersten seriennahen Brennstoffzellenkraftwerk der 250-Kilowatt-Klasse in Europa wollen die Stadtwerke Hannover AG und die hannoversche E.ON Kraftwerke GmbH einen wesentlichen Beitrag zur Markteinführung dieser Technologie leisten. Siemens Power…

Am 26. Februar 2002 haben die Stadtwerke Hannover, E.ON energie und Siemens Power Generation die Realisierung eines zukunftweisenden Brennstoffzellenkraftwerks vereinbart.  Mit dem ersten seriennahen Brennstoffzellenkraftwerk der 250-Kilowatt-Klasse in Europa wollen die Stadtwerke Hannover AG und die hannoversche E.ON Kraftwerke GmbH einen wesentlichen Beitrag zur Markteinführung dieser Technologie leisten. Siemens Power Generation wird ein Brennstoffzellen-System mit so genannten oxidkeramischen Zellen liefern, das den Labor- und Forschungsstatus in einer für Energieversorger, Gewerbe und Industrie interessanten Leistungsklasse hinter sich gelassen habe, erklärten die zukünftigen Betreiber. Das Demonstrationsvorhaben e|cell sei der letzte Schritt für die ab 2003 durch Siemens Power Generation in den USA vorgesehene Serienfertigung.

Mit den Kooperationsverträgen starteten Prof. Dr. Hans-Jürgen Ebeling (Technischer Vorstand bei der Stadtwerke Hannover AG), Prof. Rainer Frank Elsässer (Vorstandsmitglied der E.ON Energie AG, München) und Klaus Voges (Vorsitzender des Bereichsvorstandes Power Generation der Siemens AG, Erlangen) das Projekt e|cell. Das Brennstoffzellensystem e|cell soll im Sommer 2003 im Kraftwerk Herrenhausen installiert werden. Es wird von den Stadtwerken Hannover betrieben und soll Strom und Wärme liefern. Im Rahmen eines umfangreichen Forschungs- und Messprogramms wollen die Stadtwerke Hannover und E.ON vor allem Erfahrungen mit dem Betrieb dieses Brennstoffzellenkraftwerks sammeln. Die Investitionen für e|cell belaufen sich nach Auskunft der hannoverschen Stadtwerke auf insgesamt 6,2 Millionen Euro. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt e|cell mit rund 3 Millionen Euro, weitere rund 400.000 Euro steuert der Klimaschutzfond „proKlima“ in Hannover bei.

05.03.2002   Quelle: Stadtwerke Hannover

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