Spatenstich für Netzanbindung der ersten Offshore-Windparks in der Nordsee

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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßt den Baubeginn der Kabelverbindung zu den geplanten Windparks in der Nordsee am 30.01.2007. „Jetzt geht es mit der Offshore-Windenergienutzung in Deutschland voran“, sagte Gabriel. In einem ersten Schritt werden die baulichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auf der Insel Norderney Offshore-Kabel verlegt werden können. Die Netzanbindung der ersten Offshore-Windparks vor Niedersachsen mit einer Gesamtleistung von mindestens 3.000 Megawatt (MW) wird über die Nordsee-Insel erfolgen. Auch das von der Bundesregierung angestoßene und geförderte Offshore-Testfeld vor Borkum wird über Norderney an das Stromnetz an Land angeschlossen.
Mit dem Baubeginn ist der Grundstein für die Inbetriebnahme des Testfeldes im Jahr 2008 gelegt. Der Weg für die Querung der Insel wurde im Herbst 2006 unter Moderation des Bundesumweltministeriums freigemacht.

Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz verpflichtet Netzbetreiber zur Anbindung der Windparks
Gabriel dankte dem Land Niedersachsen und der Stadt Norderney sowie allen weiteren Beteiligten für ihr Engagement. Besonders lobte er, dass das Unternehmen BARD Engineering die Baumaßnahme jetzt durchführen lasse und dass E.ON Netz schnell erklärt habe, die Kosten zu übernehmen. Diese rasche Lösung sei durch das Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz möglich geworden, welches die Netzanbindung der ersten Offshore-Windparks an die Netzbetreiber überträgt. „Der Baubeginn zeigt, dass die gesetzliche Regelung, die wir Ende vergangenen Jahres beschlossen haben, wirkt: Wir schaffen eine gebündelte und koordinierte Netzanbindung der Offshore-Windparks. Dies schont die Umwelt und reduziert die Kosten“, sagte Gabriel.
Eine gemeinsame Erklärung zur Netzanbindung über Norderney vom Oktober 2006 ist im Internet abrufbar unter www.erneuerbare-energien.de/inhalt/37908/4591/

30.01.2007 | Quelle: BMU | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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