natur+kosmos: Umweltschutz und Erneuerbare gewinnen in China an Gewicht

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Die Begleiterscheinungen, die der Wirtschaftsboom in China mit sich bringt, seien nicht mehr zu übersehen, so die Zeitschrift natur+kosmos in einer Pressemitteilung. Doch in China habe ein Umdenken auf höchster Ebene stattgefunden, berichtet die Zeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe. Hintergrund dieses Sinneswandels sei ein Bericht der chinesischen Umweltbehörde SEPA, der vergangenen Herbst veröffentlicht wurde. Dem Bericht zufolge belaufen sich die Umweltschäden im Land auf jährlich rund 51 Milliarden Euro. Die Weltbank glaube sogar, dass sie noch zwei- bis dreimal höher seien. „Die Zentralregierung hat erkannt, dass die Umweltschäden, die der wirtschaftliche Fortschritt mit sich bringt, allmählich das wirtschaftliche Wachstum auffressen“, berichtet ein Berater der chinesischen Regierung in natur+kosmos.

Erneuerbare Energien werden ähnlich wie in Deutschland gefördert
Deshalb reagiere das Land auf allen Ebenen. Seit der Jangtse-Flut vor ein paar Jahren gebe es gigantische Aufforstungsprojekte. Biolandbau sei groß im Kommen. Seit 2003 sei für alle größeren Projekte eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben. Und seit zwei Jahren würden erneuerbare Energien ähnlich wie in Deutschland gefördert. „Wenn in der Regierung einmal eine Einsicht gereift ist, kann sie ohne Rücksicht auf Opposition oder Wähler durchgesetzt werden“, so der Regierungsberater. Und das scheine jetzt zu geschehen.

22.02.2007 | Quelle: natur+kosmos | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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