SolarWorld AG mit neuer Solarwafer-Fabrik auf dem Weg zur Gigawatt-Photovoltaik-Produktion

NULL

Die SolarWorld AG stärkt ihre führende Position im internationalen Photovoltaikmarkt durch den Ausbau ihrer integrierten Produktionskapazitäten: In Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee weiht der Konzern am deutschen Produktionsstandort in Freiberg mit der neuen Waferfabrik sein bisher größtes Expansionsprojekt ein, berichtet die SolarWorld AG in einer Pressemitteilung. Mit der neuen Produktionsstätte, in der hochmoderne Silizium-Wafer hergestellt werden, sollen die Waferkapazitäten in Freiberg bis Ende 2009 sukzessive auf 500 Megawatt (MW) steigen. Das entspreche einer Verdoppelung der momentanen Produktion.
„Mit dem Millenniumsbau stellen wir eine der leistungsfähigsten Waferfabriken unserer Zeit vor. In ihr führen wir den internationalen Branchentrend zu immer rohstoff- und leistungseffizienteren Wafern an“, sagt Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der SolarWorld-Tochter Deutsche Solar AG. Mit der neuen Fabrik sollen bis 2008 mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Weitere Verdoppelung auf 1.000 MW im Plan
Neben der neuen Waferfabrik stehen dem Konzern nach eigenen Angaben an seinem integrierten Produktionsstandort 160 MW-Solarzellenkapazitäten zur Verfügung sowie Solarmodulkapazitäten, die durch Nachinvestitionen von aktuell 90 MW bis Ende 2007 auf 120 MW wachsen sollen. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher internationaler Nachfrage plant die SolarWorld AG ihr Fertigungspotential in Freiberg weiter kräftig zu erhöhen. Der führende Solarproduzent betreibt derzeit die Entwicklung eines 20 Hektar großen Produktionsgeländes mit der Option, innerhalb der kommenden Jahre durch den Aufbau einer neuen voll integrierten Solarfabrik die Waferkapazitäten in Freiberg auf dann 1.000 MW zu verdoppeln. Die direkte Weiterverarbeitung der Hälfte der Wafer zu Solarzellen und Modulen ist integraler Bestandteil der Zukunftsfabrik. „Mit dem konsequenten Ausbau unserer Kapazitäten in Freiberg stärken wir dauerhaft den Produktionsstandort Deutschland. Unsere Beschäftigtenzahl in Deutschland wird weiter massiv zunehmen“, erklärt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG.

Millenniumsbau in weniger als 18 Monaten fertig gestellt
Das jüngste Expansionsprojekt der SolarWorld AG konnte in weniger als 18 Monaten realisiert werden. Für sein bis dato größtes Investitionsprojekt hat der Konzern nach eigenen Angaben bisher rund 60 Millionen Euro investiert. Weitere 100 Millionen Euro sollen bis 2009 folgen. In der neuen Fabrik komme ein hochmoderner, teilweise aus eigener Entwicklung stammender Maschinenpark zum Einsatz, um aus kristallisiertem Silizium qualitativ hochwertige Säulen und Wafer zu gewinnen. Für das Projekt wurden 20.000 Kubikmeter Erde ausgehoben und 3.000 Tonnen Stahl verbaut. Bei den Wafern handelt es sich um hauchdünne Scheiben aus hochreinem Silizium, die in weiteren Produktionsschritten zu Solarzellen und -modulen verarbeitet werden.

13.04.2007 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen