Fürther Solar-Fonds fängt die Sonne mit 1 MW-Photovoltaikanlagen ein

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Mit einer Beteiligung an dem Solar-Fonds „Solarpark 1.000 Jahre Fürth“ können Anleger von attraktiven Ausschüttungen profitieren und gleichzeitig den Einsatz erneuerbarer Energien fördern, berichten die KarstadtQuelle Versicherungen und die Sparkasse Fürth in einer Pressemitteilung. Die Investoren könnten mit einer Rendite von etwa 6,1 Prozent jährlich rechnen, so die Fond-Anbieter. Die Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1.000 Kilowatt Spitzenleistung (1 Megawatt peak) werden auf Dächern der sonnenreichen Region Fürth installiert und sollen einen jährlicher Solarstrom-Ertrag von rund 940.000 Kilowattstunden (kWh) liefern. Dabei vermeiden sie laut KarstadtQuelle Versicherungen in 20 Jahren rund 11.000 Tonnen Kohlendioxid.
Die Gesamtinvestition betrage 4,4 Millionen Euro. Projektpartner sind die welivit new energy GmbH, eine 100-prozentige Tochter der KarstadtQuelle Versicherungen, die Sunline AG und die Sparkasse Fürth. Die Stadt Fürth zeichne die ersten Anteile und beweise damit wieder einmal ihren führenden Rang unter den bayerischen Solarstädten, heißt es in der Pressemitteilung.

Drittes Großprojekt in drei Jahren festigt den Ruf von Fürth als Solarstadt
Interessierte Anleger können sich ab sofort exklusiv über die Sparkasse Fürth an dem neuen Solarfonds „Solarpark 1.000 Jahre Fürth GmbH & Co. KG“ beteiligen. Der Fonds wird anlässlich des 1.000. Geburtstages der Stadt Fürth aufgelegt, die sich an dem Projekt beteiligt. Die Gesamtsumme des Eigenkapitals beträgt nach Angaben der Sparkasse Fürth 1,1 Millionen Euro. Die Photovoltaikanlagen werden auf Dächern in Fürth und Umgebung installiert. „Mit dem Solarpark entsteht bereits das dritte Großprojekt in nur drei Jahren, das den Ruf von Fürth als Solarstadt weiter festigen wird“, erklärt der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung. „Die geplante Ausschüttung liegt bei einer Laufzeit von 20 Jahren kalkuliert bei etwa 6,1 Prozent p.a. und damit unter Chance-Risiko-Betrachtung deutlich über dem Kapitalmarktniveau“, heißt es in der Pressemitteilung. Investoren können bis zum 30.09.2007 Kommanditanteile ab 5.000 Euro zeichnen. Das Aufgeld (Agio) beträgt 5,0 Prozent.

Betreiber rechnen mit einer Solarstrom-Vergütung von 445.000 Euro pro Jahr
Der Solarpark produziere pro Jahr genug grünen Strom, um rechnerisch 250 Zwei-Personen Haushalte damit zu versorgen, rechnen die Betreiber vor. Die mit dem Bau beauftragte Sunline AG aus Fürth verwende ausschließlich zertifizierte Module der Hersteller Sharp, ENI und Yingli sowie qualitativ hochwertige Wechselrichter der SMA Technologie AG. Der Standort des Fonds eigne sich besonders gut für die Errichtung der Solaranlagen, denn die durch den deutschen Wetterdienst errechnete durchschnittliche Sonneneinstrahlung in der Region Fürth bedeute voraussichtlich einen jährlichen Stromertrag von rund 940 kWh pro installiertem kWp. Dies entspreche einer Solarstrom-Vergütung von 445.000 Euro pro Jahr. Die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) über 20 Jahre gesetzlich garantierte Einspeisevergütung führe zu langfristig gut kalkulierbaren Erträgen und mache den Fonds damit zu einer ökonomisch wie ökologisch rentablen Kapitalanlage.

welivit new energy GmbH will bis Ende 2007 Solarstromanlagen in einer Größenordnung von insgesamt 11 MWp bauen
Die Projektentwicklung und Verwaltung des Solarfonds übernimmt die welivit new energy GmbH, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der KarstadtQuelle Versicherungen. „Mit dem Bau von Solaranlagen in der Region Nürnberg/Fürth stärken wir das Umweltbewusstsein und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze in unserer Region“, erklärt Peter M. Endres, Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle Versicherungen. Die welivit new energy GmbH verfüge seit 2005 über umfangreiche Erfahrungen beim Umsetzen von Solarprojekten. „Bis Ende 2007 werden wir über welivit new energy Solaranlagen in einer Größenordnung von insgesamt über 11 MWp und einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen in Deutschland installiert haben. Und auch in Zukunft werden wir nachhaltig Solarenergie finanzieren“, sagt Endres.
Interessierte Anleger können Fondsanteile ausschließlich über die Sparkasse Fürth erwerben. Die Sparkasse übernimmt nicht nur den Vertrieb, sondern auch die Finanzierung. „Wir unterstützen das Projekt durch die Bereitstellung eines Darlehens zu einem günstigen Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Wir bieten mit diesem Solarfonds den Fürthern in Stadt und Landkreis eine attraktive Anlagemöglichkeit“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Fürther Sparkasse, Rainer Heller. Insgesamt erfordere das Projekt Investitionen in Höhe von 4.440.000 Euro.

24.05.2007 | Quelle: KarstadtQuelle Versicherungen; Sparkasse Fürth | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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