Phoenix Solar erhält 20 Millionen Euro-Aufträge für zwei Solarkraftwerke in Spanien

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Die Phoenix Solar S.L., spanische Tochtergesellschaft der deutschen Phoenix Solar AG, hat Aufträge für rund 20 Millionen Euro akquiriert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Vertragsinhalt seien der Bau und die schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaik- Kraftwerken mit einer Spitzenleistung von vier Megawatt (MW) an zwei Standorten in Spanien. In Jumilla (Murcia) hat Phoenix Solar bereits eine Megawatt-Anlage mit Solarmodulen von First Solar fertig gestellt, die seit Ende Juli in das öffentliche Stromnetz einspeist.
Der Auftraggeber, Nemesis Desarrollo S.L., mit Sitz in Pinoso (Alicante), habe nun auf demselben Gelände weitere zwei Megawatt beauftragt. Neben Planung und Bau der Anlage wird Phoenix Solar ebenfalls für Wartung und Anlagenüberwachung zuständig sein. Nemesis Desarrollo ist Eigentümer des ca. 15 Hektar großen Geländes. Die Gesellschaft besitze mehrere Gründstücke in der Region und plane, weiter in Solarkraftwerke zu investieren, so Phönix Solar.
Der Folgeauftrag über 2 MW werde erstmals nach dem neuen spanischen Einspeisegesetz realisiert, was bedeute, dass eine Stückelung in Anlagengrößen von je 100 kWp entfällt. Das Kraftwerk soll in vier Einheiten von je 500 kWp mit vier Zentralwechselrichtern gebaut werden. Die Bauausführung erfolge durch das erfahrene Bauteam der Muttergesellschaft. Ein weiteres Megawattprojekt baut Phoenix Solar für die in Madrid ansässige Sun Fund 5 S.L. In Alcolea de Tajo (Toledo) wird das Unternehmen auf einem rund 3 Hektar großen Gelände ein Solar-Kraftwerk mit kristallinen Photovoltaikmodulen installieren. Auch Sun Fund 5 habe bereits Erfahrung mit Solarstromanlagen. Auf dem gleichen Gelände befinde sich eine nachgeführte 1,2 MW Anlage. Phoenix baut auf dem Gelände die Anlagenerweiterung mit dem Phoenix-eigenen Freilandmontagesystem.

Spanien auf dem Sprung zum weltweit drittgrößten Solar-Markt
Spanien ist derzeit nach Deutschland der zweitgrößte Solarmarkt in Europa und könnte in diesem Jahr die USA als weltweit drittgrößten Markt ablösen. Die Erwartungen für den spanischen Markt für 2007 liegen nach unterschiedlichen Quellen bei über 200 Megawatt. Das spanische Einspeisegesetz bietet attraktive Rahmenbedingungen, speziell für Sonnenstrom-Großkraftwerke. Die Einspeisevergütung für Anlagengrößen von 100 kWp bis 10 MWp liegt derzeit bei 41,75 ct/kWh und wird 25 Jahre lang bezahlt. Im Anschluss daran beträgt die Einspeisevergütung noch 80 % des letzten Einspeisetarifs. Zusammen mit dem im Bau befindlichen 6,5 MW Projekt La Solana und den neuen Aufträgen habe sich der spanische Markt im Jahr 2007 zum wichtigsten ausländischen Solarmarkt für die Phoenix Solar Gruppe entwickelt, betont das Unternehmen.

03.08.2007 | Quelle: Phoenix Solar AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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