Dünnschicht-Photovoltaik: Weltgrößte Freiflächenanlage mit CIS-Modulen von Würth Solar entsteht in Spanien

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Würth Solergy, Systemanbieter für Photovoltaik-Anlagen, errichtet derzeit in Spanien einen Solarpark mit 41.600 CIS-Modulen von Würth Solar, die nach Fertigstellung im Mai 2008 eine Gesamtleistung von 3,26 Megawatt aufweisen wird, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies bedeute einen Weltrekord: Nirgendwo sonst gebe es bisher eine größere Freiflächenanlage in moderner CIS-Technologie. Der erste Bauabschnitt mit 14.400 CIS-Modulen sei bereits abgeschlossen und gehe voraussichtlich Anfang 2008 an das Netz.
Mit einem Einspeisegesetz nach deutschem Muster, interessanten Investitionsförderprogrammen und einer hohen Anzahl an Sonnentagen habe sich Spanien zu einer der führenden Nationen in der photovoltaischen Stromerzeugung entwickelt, heißt es in der Pressemitteilung, Generalunternehmer des Projekts ist der Schwäbisch Haller Systemanbieter Würth Solergy. Das Unternehmen zeichnet für den Bau und die schlüsselfertige Übergabe der Anlage verantwortlich, die 200 Kilometer von Madrid entfernt in der Provinz Albacete errichtet wird. Planung und Auslegung der Solaranlage hat Würth Solergy gemeinsam mit DYN Energía, der lokalen Ingenieurgesellschaft des spanischen Bauherren Fotovoltaica del Peral, S.L. durchgeführt.
Im ersten Bauabschnitt hat Würth Solergy bis Ende November 2007 14.400 Module auf einer Freilandfläche mit einer Größe von 78.200 Quadratmetern installiert, dies entspricht rund 16 Fußballfeldern. Diese CIS-Module werden pro Jahr durchschnittlich 1.735.000 Kilowattstunden Strom produzieren, was dem Jahresbedarf von rund 400 Vier-Personen-Haushalten entspricht. Der weitere Ausbau der Freiflächen-Anlage sei bereits in vollem Gange. Bis Mitte Februar 2008 sollen weitere rund 19.000 Module von je 80 Watt mit 1,52 Megawatt Leistung installiert sein, bis Mitte Mai nochmals rund 8.200 Module.

Wichtiger Schritt für die CIS-Technologie
“Mit ihrer Größe und Leistung ist diese Anlage in Spanien ein wichtiger Schritt für die CIS-Technologie, die in Zukunft als Alternative zu herkömmlichen Siliziummodulen einen bedeutenden Platz in der Solarstromerzeugung einnehmen wird”, erklärt Patrick Metzger, Leiter der Würth Solergy Niederlassung in Spanien. “Die spanischen Investoren standen der CIS-Technologie und ihren Vorteilen speziell auch bei heißen Umgebungstemperaturen von Anfang an sehr positiv gegenüber. Wir sind überzeugt davon, dass die Anlage in Albacete hervorragende Energieerträge einfahren und Vorbildcharakter haben wird”, so Metzger weiter.
Die Finanzierungs- und Sicherheitsstruktur für die Anlage sei von der Landesbank Baden-Württemberg innerhalb sehr kurzer Zeit entwickelt, verhandelt und in spanischem Recht unterliegenden Verträgen vereinbart worden, berichtet Würth Solergy.

06.12.2007 | Quelle: Würth Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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