Kyocera: Neue Photovoltaik-Modulserie KD löst KC-Serie ab

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Der Japanische Technologiekonzern Kyocera (Kyoto; Japan), unter anderem Hersteller von Photovoltaik-Modulen, führt im Sommer 2008 seine neue Solarmodul-Serie KD ein. Sie ersetzt die bisherige KC-Serie und zeichne sich durch eine höhere Ausgangsleistung und große Zuverlässigkeit aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Solarzellen der neuen KD-Module werden in einem quadratischen Format produziert. Dieser Zuschnitt erlaubt eine günstige Anordnung ohne große Freiflächen innerhalb der Module und hat eine höhere Ausgangsleistung zur Folge. Den Anfang der neuen Serie macht im Frühsommer das Großmodul KD205GH-2P als Nachfolger des KC200GHT-2. Das KD205 leistet im direkten Vergleich 2,5 Prozent (5 Watt) mehr als sein Vorgänger.
Die KD-Serie stehe auch für große Zuverlässigkeit, betont der Hersteller: Die Abweichung der Nennleistung sei auf +/-5 Prozent reduziert worden. Bei der KC-Serie betrug diese Toleranz noch +10/-5 Prozent. “Wir sind stets bestrebt, sowohl unser Unternehmen als auch unsere Produkte weiterzuentwickeln. Unsere Solarmodule stehen dabei im Fokus, um unseren Vorsatz von einer Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und Umweltschutz in die Praxis umzusetzen”, sagt Mitsuru Imanaka, Europapräsident der Kyocera Fineceramics GmbH.

Alle KD-Module erfüllen laut Kyocera die neue IEC 61215 ed.2 Norm. Dieses Zertifikat ist ab dem 1. April 2008 für sämtliche kristallinen Solarmodule vorgeschrieben. Daher würden zu diesem Termin alle aktuellen KC-Module, deren KD-Nachfolger erst später hergestellt werden, modifiziert, kündigt Kyocera an.

29.02.2008 | Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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