Linde kooperiert mit Photovoltaik-Hersteller Malibu

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Die Linde Nippon Sanso (LNS), ein Tochterunternehmen der Linde-Gruppe, hat einen exklusiven Vertrag mit der Malibu GmbH & Co. KG in Bielefeld geschlossen, der die Versorgung mit allen Gasen umfasst, die zur Produktion von Photovoltaik-Modulen benötigt werden. Weiter haben Linde und Malibu ein gemeinsames Entwicklungsprogramm zur Gastechnologie gestartet, mit dem sowohl die Zelleffizienz als auch der Produktionsdurchsatz und der Ertrag gesteigert werden sollen. Malibu ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Energieversorgers E.ON (Düsseldorf) und der Schüco International KG (Bielefeld), dem Marktführer sowohl für transparente Metall (Alu/Stahl)-Glas-Fassaden als auch bei der Integration von Photovoltaik in die Gebäudehülle.

Dünnschicht-Produktion mit 40 Megawatt in Sachsen-Anhalt
“Dieser Vertrag wird sich als strategisch unermesslicher Wert für das schnell wachsende Photovoltaik-Geschäft von Linde erweisen”, sagte Dr. Aldo Belloni, Vorstandsmitglied der Linde AG. “Das gemeinsame Entwicklungsprogramm wird uns ermöglichen, unsere Gastechnologie weiter auszubauen und gleichzeitig zu niedrigeren Produktionskosten pro Watt bei Solarzellen beizutragen”, ergänzte Andreas Günther, der Präsident von Linde Nippon Sanso. Malibu will eine Photovoltaik-Modulproduktion mit einer Kapazität von 40 Megawatt (MW) in Osterweddingen (Sachsen-Anhalt) bauen und dort Solarzellen in Dünnschichttechnologie fertigen.

26.03.2008 | Quelle: Linde AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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