centrotherm photovoltaics arbeitet an der nächsten Generation der Solarzelle

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Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) bündelt in einem konzernübergreifenden Entwicklungsprojekt das Know-how von mehr als 25 Experten aus allen Bereichen der Solarzellenproduktion, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ziel des Projektes, in das die Gesellschaft nach eigenen Angaben über einen Zeitraum von zwei Jahren insgesamt rund 10 Millionen Euro investieren will, ist die Entwicklung einer neuen Solarzellen-Generation und des zugehörigen Produktionsprozesses bei deutlichen Wirkungsgradsteigerungen. Dabei komme centrotherm photovoltaics zugute, dass innerhalb des Konzerns wesentliche Teile der Wertschöpfungskette zur Herstellung von Solarzellen und Solarsilizium abgebildet werden können.
So finden sich Experten aus der Gesamtprozessentwicklung, Metallisierung und Nasschemie sowie für Produktionslinien-Layout im eigenen Haus. Zusätzliche Forschungsunterstützung kommt vom International Solar Energy Research Center in Konstanz. Im Rahmen des Projektes wird für Vorder- und Rückseite der herkömmlichen Solarzelle ein neues, verbessertes Design entwickelt. Die notwendigen alternativen Prozessrouten und deren Kostenstrukturen habe centrotherm photovoltaics in einer ersten Projektphase bereits intensiv untersucht und im Labor deutlich verbessern können, heißt es in der Pressemitteilung. In den nächsten Monaten sollen nun verbesserte Prozesssequenzen für multi- und monokristallines Solarsilizium zur Massenfertigung vorbereitet werden.

Höherer Wirkungsgrad bei multi- und monokristallinem Silizium; Prozessverbesserung bei herkömmlichen Zellen
“Unser Ziel ist es, in der Produktion Wirkungsgrade von mindestens 16,5 Prozent bei multikristallinem und von mindestens 18 Prozent bei monokristallinem Solarsilizium realisieren zu können”, erläutert Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics. “Unsere Entwicklungstätigkeit berücksichtigt auch die Gestaltung des Herstellungsprozesses mit dem Ziel, dass unsere Kunden zeitnah unsere Forschungsergebnisse nutzen können. Durch unsere Forschung und Entwicklung wollen wir auch weiterhin dazu beizutragen, die Herstellungskosten in der Photovoltaik zu senken”, so Fath weiter.
Unabhängig von der Entwicklung der nächsten Solarzellengeneration verzeichnete centrotherm photovoltaics in den vergangenen Monaten Erfolge bei der Prozessoptimierung für herkömmliche Solarzellen, betont das Unternehmen. Hier sei der thermische Diffusionsprozess zur Herstellung der Zell-Diodenstruktur weiter verbessert worden. Speziell für multikristallines Silizium mit geringerer Ausgangsqualität seien damit deutliche Steigerungen im Wirkungsgrad erzielt worden.

12.08.2008 | Quelle: centrotherm photovoltaics AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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