WOC startet ersten Solar-Fonds nach neuem Tarif in Spanien

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White Owl Capital (WOC), ein auf nachhaltige Anlagen spezialisiertes Emissionshaus, startete am 01.09.2008 den Vertrieb des ersten Solar-Fonds nach neuem Tarif in Spanien. Anlageobjekt sei ein Portfolio aus Solar-Kraftwerken mit einer Einspeiseleistung von insgesamt rund 18 Megawatt, die in Andalusien und auf den kanarischen Inseln errichtet werden, berichtet WOC in einer Pressemitteilung. Als erster Publikumsfonds in Deutschland berücksichtige der Fonds den ab Oktober 2008 gültigen Vergütungstarif für Solarstrom in Spanien, der für einen Zeitraum von 25 Jahren eine Vergütung in Höhe von 33 Cent/kW für Dachanlagen und 29 Cent/kW für Bodenanlagen vorsieht. Als großer Vorteil erweise sich die Kopplung der Einspeisevergütung an den spanischen Verbraucherpreisindex: das heißt, dass die Stromerlöse von Jahr zu Jahr mit der Inflation steigen.

Sunline AG baut und übernimmt die laufende Betriebsführung
Die Sunline AG (Fürth) gewährleiste die betriebsfertige Errichtung der Anlagen und übernehme die laufende Betriebsführung, Wartung und Instandhaltung der Solarkraftwerke. Das technisch-wirtschaftliche Controlling der Investitionen führt die Ingenieurgesellschaft Conduco Project Management (Hamburg) durch. Die Gesellschaft ist laut WOC auf die Auswahl und Bewertung von Solarkraftwerken in Spanien spezialisiert und habe bislang Investitionen im Umfang von mehr als 120 Megawatt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 500 Millionen Euro betreut. Die Geschäftsführer der Conduco seien als Beauftragte für Solarenergie der TÜV Rheinland Group in Spanien tätig.
Eine Beteiligung am WOC Fonds ist ab 10.000 Euro möglich. Insgesamt sei ein Kommanditkapital von 25 Millionen Euro vorgesehen. Über die Laufzeit von 25 Jahren sind laut WOC Ausschüttungen von insgesamt 346 % geplant. Diese würden aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Deutschland und Spanien nur unter den Progressionsvorbehalt fallen und seien in Deutschland weitgehend steuerfrei. Für Anleger bestehe die Möglichkeit, die Fondsanteile bereits nach zehn Jahren zurückzugeben. Damit steige die Flexibilität für den Anleger deutlich. In der Regel sei eine Beteiligung an einem geschlossenen Photovoltaik-Fonds für den gesamtem Förderzeitraum von 25 Jahren ausgelegt. Eine erhöhte Investitionssicherheit erreiche der Fonds durch Anpassung der für die Solarkraftwerke zu zahlenden Kaufpreise an den durch Gutachten ermittelten Energieertrag sowie den letztendlich in das spanische Förderregister (REPE) eingetragenen Vergütungstarif der jeweiligen Anlage.

Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro in Spanien geplant
“Mit der Zeichnung des Fonds können unsere Anleger konjunkturunabhängig, inflationsgesichert sowie steueroptimiert investieren und dabei ihre Investitionsentscheidung auf Basis einer soliden und sicherheitsorientierten Konzeption mit attraktiven Auszahlungen fällen”, verspricht Tobias Pehle, Vorstand der White Owl Capital AG, und ergänzt: “Bis zum Jahr 2020 sollen nach den Plänen der spanischen Regierung Solarkraftwerke im Umfang von 6.000 bis 8.000 Megawatt errichtet werden. Insgesamt planen wir, über die WOC-Fonds in den kommenden vier Jahren ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 200 Millionen Euro in Spanien zu realisieren.”

03.09.2008 | Quelle: White Owl Capital AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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