Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech: Spatenstich für 300 MW-Solarzellenproduktion in Yangzhou

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Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von Solarzellen und Photovoltaikmodulen, hat am 16.09.2008 mit dem Bau einer neuen Solarzellenfabrik in Yangzhou (Provinz Jiangsua) begonnen. Nach Fertigstellung Ende 2009 soll die Produktionsstätte eine Jahreskapazität von 300 Megawatt haben, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Mit der neuen Solar-Fabrik soll die Kapazität des Herstellers auf 1,4 Gigawatt (GW) zum Jahresende 2009 und auf zwei GW bis 2010 steigen.
Das Solarzellen-Werk in Yangzhou wird nahe der Produktionsstätten des strategischen Suntech-Partners und Silizium-Lieferanten Shunda Holdings Co. Ltd., errichtet, wovon Suntech Synergieeffekte bei der Produktion erwartet, welche die Kostensenkungsbestrebungen unterstützten und die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik beschleunigen sollen.

Ausbauziel: 2 GW bis Ende 2010
„Unser rasch wachsendes internationales Ansehen als hochwertiger Photovoltaik-Hersteller versetzt uns in die Lage, die Kundenbasis und den Marktanteil auszubauen. Die Fabrik in Yangzhou ermöglicht Suntech das Ausbauziel von zwei GW bis Ende 2010 zu erreichen und den weltweit aufkeimenden Bedarf zu decken“, sagt Dr. Zhengrong Shi, Präsident und Vorstand von Suntech.

Solarwafer-Liefervertrag für sieben Gigawatt
Im Mai 2008 hatte Suntech einen über 13 Jahre laufenden Wafer-Liefervertrag mit einer Tochtergesellschaft von Shunda gemeldet, demzufolge Shunda Siliziumwafer mit einer Gesamtleistung von rund sieben GW im Zeitraum 2008 bis 2020 liefern soll. „Die Nachbarschaft zu Shundas Siliziumproduktion und Waferfertigung ermöglicht eine virtuelle Integration in die solare Wertschöpfungskette, vom Silizium bis hin zum Solarmodul, die uns hilft, kosteneffiziente Solar-Lösungen anzubieten“, fasst Dr. Shi zusammen.

18.09.2008 | Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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