SolarWorld eröffnet größte Solar-Fabrik der USA: 1.000 neue Arbeitsplätze in Oregon

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Die SolarWorld AG eröffnet am17.10.2008 die größte Solarzellenproduktion der USA, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In Hillsboro (Oregon) investiert der deutsche Konzern nach eigenen Angaben 500 Millionen US-Dollar in modernste Technik. In einer integrierten Fertigung entstehen dort hauchdünne Siliziumscheiben, sogenannte Solarwafer, und Solarzellen mit einer Jahreskapazität von 100 Megawatt (MW). An ihrem endgültigen Bestimmungsort, dem Dach oder der Großanlage entspreche dies dem Strombedarf von 100.000 Menschen. Das Unternehmen kündigte an, die Kapazität in den nächsten drei Jahren auf 500 Megawatt auszuweiten.

Frank Asbeck: Solarenergie wird sich gegen den aktuellen Trend der US-Wirtschaft behaupten
In den USA steigt die Nachfrage nach sauberer und nicht importierter Energie massiv. Dieses Wachstum setze sich auch gegen den aktuellen Abwärtstrend der amerikanischen Wirtschaft durch, betont SolarWord. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG: “Wir erwarten 2009 mehr als eine Verdoppelung des Marktes auf dann etwa 1.000 Megawatt.” Die Solarenergie werde sich auch klar gegen den aktuellen Trend der US-Wirtschaft behaupten. Asbeck: “Eine sicherere Anlage als die Investition in Solarenergie gibt es nicht. Für den Eigenheimbesitzer bedeutet sie, sich mit der Stromproduktion auf dem eigenen Dach und dem eigenen Grundstück von den steigenden Strompreisen abzukoppeln. Für uns als Unternehmen bedeutet sie, unsere Spitzenposition in einer der wichtigsten Zukunftstechnologien der Welt auszubauen.”
Die Investition am Standort Hillsboro soll bis 2011 rund 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen. 250 Menschen sind bereits zum heutigen Produktionsbeginn eingestellt worden. “Wir erleben eine außerordentliche Begeisterung hier in Oregon für die Solarenergie und für unser Unternehmen”, so Asbeck. Der Bundestaat Oregon wird bei der Eröffnungsfeier durch Gouverneur Ted Kulongoski vertreten.
Die SolarWorld AG mit Hauptsitz in Bonn/Deutschland ist seit der Übernahme der Solara-Ativitäten des Ölkonzerns Shell der größte Solartechnikproduzent auf dem amerikanischen Kontinent. Neben dem neuen Standort in Oregon betreibt der Konzern eine Fertigung für Solarmodule im Camarillo (Kalifornien). Die Hauptfertigungsstätte des Unternehmens bleibt weiterhin Freiberg in Sachsen/Deutschland. Aktuell wird dort für 350 Millionen Euro eine neue Fertigung für Solarwafer aufgebaut, um die dort bereits bestehende Produktionskapazität auf 1.000 Megawatt zu verdoppeln. Für den asiatischen Raum baut SolarWorld eine Modulfabrikation in Südkorea, die Ende des Jahres ihre Produktion aufnehmen soll.

17.10.2008 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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