SolarWorld ist Deutschlands wachstumsstärkstes Unternehmen

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Der Bonner Photovoltaik-Produzent SolarWorld AG ist Deutschlands wachstumsstärkstes Unternehmen 2008. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Unternehmensberatung Bain & Company für die Zeitschrift Wirtschaftswoche. Das Blatt hebt in seiner aktuellen Ausgabe die Konzentration des Unternehmens auf das Kerngeschäft Solarstrom-Technologie und die Abdeckung der kompletten Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zum fertigen Solarmodul als Erfolgsfaktoren hervor. In der Betrachtung von Rendite, Eigenkapitalrentabilität, Wachstum und Umsatz hat sich die SolarWorld AG damit laut Bain & Company an die Spitze von 280 börsennotierten Unternehmen in Deutschland gesetzt.
Das Hauptgeschäft der SolarWorld AG sind Solarstrom-Anwendungen für Hausdächer und für Großanlagen in Deutschland, Europa und dem künftigen Wachstumsmarkt für Solarenergie, den USA.

Solarstrom für 142 Dörfer in China
Gleichzeitig fördert die SolarWorld auch den Zugang zu Energie in netzfernen Regionen in aller Welt. So hat das Unternehmen jetzt im Westen Chinas für die solare Elektrifizierung von mehr als einhundert Dörfern gesorgt, die bisher von der Stromversorgung abgeschnitten waren. 29.000 Menschen aus insgesamt 142 Dörfern in den dünn besiedelten Provinzen Xinjiang, Qinghai und Yunnan erhalten damit erstmals Zugang zu Elektrizität. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China hat die SolarWorld AG jedes dieser Dörfer mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Insgesamt summiert sich die solare Kraftwerksleistung der SolarWorld-Anlagen nach Angaben des Unternehmens auf 1,2 Megawatt (MW). Der Solarstrom-Konzern habe damit sein internationales Off-Grid-Geschäft weiter gestärkt, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Kraftwerke sorgen laut SolarWorld jährlich für die Produktion von rund 1,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, der vor allem für die Beleuchtung und den Betrieb von kleineren elektrischen Geräten, Radios und Fernsehern in den insgesamt 7.300 Haushalten verwendet wird. „Das Projekt in China zeigt, dass auch in größerem Umfang abgelegene Regionen mit Solarstrom versorgt werden können. Teilhabe und wirtschaftliche Entwicklung werden so erstmals möglich gemacht“, sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

09.01.2009 | Quelle: SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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