Solarmodul SUNOVATION wird als „Produkt des Jahres 2009“ ausgezeichnet

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Die innovativen Solarmodule der Sunplastics GmbH (Elsenfeld) unter der Markenbezeichnung „SUNOVATION“ vereinen in besonderer Weise Funktion, Kreativität und Design, bestätigte die Jury der Initiative „pro-K“ im Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Unter den Konsumgütern wird das SUNOVATION-PV-Modul die Auszeichnung „Produkt des Jahres 2009“ erhalten, berichtet Sunplastics in einer Pressemitteilung. Sunplastics fertigt Photovoltaik-Module zur Stromerzeugung auf Basis von hochwertigen Kunststoffen (Plexiglas / Makrolon). Dabei werden vorwiegend kristalline Solarzellen in einem Spezialgel zwischen zwei meist transparenten Kunststoffplatten eingebettet. Die Module können durch diesen Sandwichverbund mechanische Lasten gut aufnehmen und sind gleichzeitig – im Gegensatz zu Glasmodulen – bruchsicher und biegsam.
Damit stehen dem Kunden vielfältige Varianten zur Umsetzung seiner Idee zur Verfügung. Ob in Form, Materialwahl oder Farbe, die Bandbreite von Individuallösungen ist sehr groß. Es können transparente, getönte oder verschiedenfarbige Module in ebener und sogar sphärisch gebogener Form hergestellt werden. Dabei werden üblicherweise kristalline Solarzellen eingesetzt, aber auch Dünnschichtsolarzellen sind möglich.

Durch den Einbau einer speziellen Verbindertechnik zur Kontaktierung der Solarzellen untereinander, werde auch die Lebensdauer der Module in gebogener Form nicht beeinträchtigt, betont der Hersteller. Dies zeigten SUNOVATION-Module, die bereits seit elf Jahren störungsfrei im Betrieb sind. Durch Variation des Abstandes der Zellen und/oder den Einsatz teiltransparenter Solarzellen lässt sich zudem die Lichtdurchlässigkeit individuell gestaltet.

Geringeres Gewicht und Einsatz in mobilen Anwendungen
Ein großer Vorteil bietet sich im Vergleich zu Standard-Glas-Glas-Modulen unter anderem in der Verringerung des Modulgewichtes um bis zu zwei Drittel. Besonders für Anwendungen bei architektonisch anspruchsvollen Projekten wie Lichtkuppeln, Fassaden und Stadiondächern seien die Module oftmals die einzig mögliche Lösung, wie z. B. beim aktuellen Projekt der Sunplastics, dem Bau des Innenrings des Weserstadiondaches.
Aber auch für mobile Anwendungen im (Fahrzeuge, Boote) sowie in der Stadtmöblierung (Bushaltestellen, Schilder etc.) seien die Module hervorragend geeignet, da sie auch Vandalismus, Stöße sowie Seewasser sehr gut Stand halten. „Wir bieten dem Kunden Lösungen für die Umsetzung von individuellen Photovoltaik-Anwendungen, für die bei der Verwendung von Standard-PV-Modulen auf Glasbasis natürliche Grenzen gegeben sind“, so Immanuel Möbius, einer der beiden Geschäftsführer der Sunplastics GmbH.

11.01.2009 | Quelle: Sunplastics GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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