SolarWorld und SMA unterstützen HIV/Aids-Zentrum in Uganda mit Photovoltaik

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Die SolarWorld AG (Bonn) und die SMA Solar Technology AG (Kassel/Niestetal) haben ein HIV/Aids-Zentrum in Uganda mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Das Zentrum, das bisher nur kurze Zeit am Tag über Elektrizität verfügte, wird nun zuverlässig von einer Photovoltaik-Inselanlage mit Strom versorgt. Damit sind verbesserte Rahmenbedingungen für Mitarbeiter vor Ort sowie für die Umsetzung neuer Projekte geschaffen.
Die Nichtregierungsorganisation MACI mit ihrem HIV/Aids-Zentrum im abgelegenen Adjumani im Norden von Uganda widmet sich seit mehr als 13 Jahren der Bekämpfung von HIV/Aids. 19 hauptamtliche und mehr als 100 freiwillige Mitarbeiter leisten vor Ort präventive Aufklärungsarbeit mit unterschiedlichsten Informationsangeboten und -veranstaltungen für die Bevölkerung. Sie bieten freiwillige HIV-Tests an, verrichten Pflegedienste und beraten Infizierte sowie ihre Angehörigen.

Solarstrom rund um die Uhr
Für die Arbeit von MACI ist eine zuverlässige Stromversorgung im HIV/Aids-Zentrum unerlässlich. Stromversorgung gibt es im Adjumani Distrikt jedoch – wenn überhaupt – nur rund zwei Stunden am Tag. Eine Photovoltaik-Inselanlage (5,4 kWp) mit einem Batteriespeicher, die Ende des Jahres 2008 installiert wurde, versorgt nun das Zentrum rund um die Uhr mit Solarstrom. Die Photovoltaik-Module stellte SolarWorld zur Verfügung, die eingesetzten Wechselrichter wurden von SMA gestiftet. Finanzielle Unterstützung erhielt das Projekt auch von der Deutschen Bank Initiative Plus. Angestoßen und vorangetrieben wurde das Projekt durch den Deutschen Entwicklungsdienst und das persönliche Engagement von Silvia Kreibiehl, einer Investmentbankerin der Deutschen Bank.

Solarstrom-Inselanlagen: Unabhängig von zentraler Versorgung Stromnetz
Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit müssen heute noch ohne elektrischen Strom leben. Solarstrom-Inselanlagen bieten die Möglichkeit, Elektrizität unabhängig von einer zentralen Versorgung und einem Stromnetz zu erzeugen. Mit diesen Systemen, bei denen eine Erweiterung um weitere Stromerzeuger und -verbraucher ohne größeren technischen Aufwand möglich ist, können auch entlegene, netzferne Gebiete versorgt und damit die Entwicklung dieser Regionen gefördert werden. Sowohl SolarWorld als auch SMA unterstützen weltweit gezielt die Aufbauarbeit in Krisen- und Entwicklungsländern mit modernster Solarstromtechnologie.

30.01.2009 | Quelle: SMA Solar Technology AG; SolarWorld AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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