Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Robert Bürkle GmbH: Ein-Etagen-Laminator zur Solarmodulproduktion liegt voll im Trend

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Die Photovoltaik-Industrie rechnete bis Ende 2008 mit einem Weltmarktvolumen von rund 3,6 Gigawatt, was einem Plus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, so der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in Berlin. Von dieser Entwicklung auf den Solarmärkten profitiere auch der Freudenstädter Anlagenbauer Robert Bürkle GmbH, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Seit der Markteinführung im Frühjahr 2008 hat Bürkle nach eigenen Angaben zehn Ein-Etagen-Laminatoren zur Fertigung von Solarmodulen verkauft. „Für 2009 liegen bereits mehrere Aufträge vor“, sagt Firmen-Chef Hans-Joachim Bender. Seit der Präsentation auf dem Photovoltaik-Kongress 2008 in Valencia, gelte der „E.A.SY-LAM“ als Einstiegsmodell für die Solarmodulproduktion.
Die Maschinenleistung beginnt bei 5 Megawatt (MWp) und reicht bis 20 MWp. „Unsere Kunden starten häufig mit der Ein-Etagen-Variante. Nach erfolgreichem Produktionsanlauf und mit steigendem Auftragseingang passen sie ihre Kapazitäten dann mit einem weiteren Ein-Etagen-Laminator oder sogar mit einem ‚Ypsator‘ an“, erklärt Bender.

Anlagen laminieren sowohl kristalline als auch Dünnschichtmodule
Wie sein großer Bruder ist der Ein-Etagen-Laminator mit gelben und grauen Paneelen verkleidet. Unübersehbar ist die Verwandtschaft zum Mehr-Etagen-Laminator „Ypsator“, der mit mehreren Design Awards ausgezeichnet wurde. Nicht nur optisch, sondern auch technologisch haben die Maschinen etliche Gemeinsamkeiten: Beispielsweise können beide Anlagen sowohl kristalline als auch Dünnschichtmodule laminieren. Augenfällig sei außerdem der geringe Energietransfer in das Produkt während der Beschickung und besonders in der Evakuierphase, betont der Hersteller. Dadurch blieben die einzelnen Solarmodule im Produktionsprozess konstant temperiert – was den Glasbruch deutlich mindere. Erzielt werde dieser Effekt, indem sich Module und Heizplatte während Transport und Evakuierung nicht berühren.
Weiterhin werde durch eine homogene Temperaturverteilung, die durch die Beheizung der Heizplatten mit Thermoöl erreicht wird, eine optimale Prozessführung gewährleistet. Um Stillstandszeiten zu vermeiden, können zudem die Membranen schnell gewechselt werden, dabei hilft dem Bedienpersonal ein bequemer Wartungszugang. Seitdem Bürkle im November 2008 seine Forschungs- und Entwicklungsaktivität im neuen Innovationszentrum in Freudenstadt gebündelt hat, können Kunden dort Versuche auf einem „Ypsator“ fahren. Das Maschinensortiment werde im Laufe dieses Jahres um einen E.A.SY-LAM ergänzt.

03.02.2009 | Quelle: Robert Bürkle GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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