Deutsch-Amerikanische Energietage eröffnet: Aufschwung der erneuerbaren Energien in den USA

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Deutschland und die USA sind ideale Partner auf dem Weg in eine sichere und nachhaltige Energiezukunft. Darauf verwies Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr der 1. Deutsch-Amerikanischen Energietage in Berlin. Auf der am 30.03.3009 eröffneten viertägigen Konferenz informieren sich rund 500 Experten aus Wirtschaft und Politik von beiden Seiten des Atlantiks über die aktuellen Trends auf dem US-Energiemarkt, mit besonderem Schwerpunkt auf den erneuerbaren Energien (u. a. Photovoltaik, Windenergie, Solarthermie). Zu den Rednern gehören unter anderem Bundeswirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Peter Ammon und der Gesandte der US-Botschaft in Deutschland John M. Koenig.
Veranstalter sind die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die Deutsch-Amerikanischen Handelskammern (AHK USA).

Steinmeier fordert „Transatlantische Klimabrücke“
„Nur wenn wir transatlantisch mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien vorangehen, können wir auch andere Staaten für ein nachhaltiges Wachstumsmodell gewinnen; deswegen brauchen wir eine transatlantische Klimabrücke“, betonte Steinmeier. „Knappe fossile Ressourcen und Klimawandel sind globale Herausforderungen für unsere Sicherheit und unsere Lebensqualität. Sie lassen sich nur in internationaler Zusammenarbeit meistern. Deutschland und die USA verfügen über die notwendigen Fähigkeiten, um hier wegweisende Impulse zu geben“, so der Bundesaußenminister weiter.
Saubere und effiziente Energietechnologien erleben in den USA unter Präsident Barack Obama einen starken Aufschwung. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung innerhalb der nächsten drei Jahre verdoppelt werden. „Daraus ergeben sich hervorragende Exportchancen für deutsche Unternehmen“, sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. „Schließlich gehört die deutsche Branche für erneuerbare Energien in vielen Bereichen zu den Marktführern.“

US-Auslandshandelskammern unterstützen deutsche Unternehmen
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist jedoch die Informationsbeschaffung zum Markteinstieg in den chancenreichen amerikanischen Markt nicht immer leicht. Ein kompetentes Netzwerk bieten da die AHK USA. „Die US-Auslandshandelskammern verfügen über eine Fülle von Programmen und Veranstaltungen, sowie ein wertvolles Netzwerk, welches es den deutschen Firmen erleichtert, die Eigenheiten des Marktes zu verstehen und dort erfolgreich zu agieren“, so Kristian Wolf, Geschäftsführer der AHK USA-Atlanta.
Die 1. Deutsch-Amerikanischen Energietage stehen unter der Schirmherrschaft der Transatlantischen Klimabrücke des Auswärtigen Amtes. Mitveranstalter sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien sowie Germany Trade and Invest, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Partner der Konferenz sind der Bundesverband Bioenergie (BBE), der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Windenergie (BWE), Berlin Partner, der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) sowie die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham). Premiumsponsor ist die SolarWorld AG; Medienpartner die Zeitung Energie & Management.
Weitere Informationen zu den 1. Deutsch-Amerikanischen Energietagen unter http://www.dae-konferenz.de/ . Eine Informationsbroschüre kann heruntergeladen werden unter www.ahk-usa.com.

30.03.2009 | Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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