US-Wasserdistrikt Inland Empire Utilities Agency nimmt Photovoltaik-Kraftwerke mit insgesamt 3,5 MW in Betrieb

NULL

Das städtische Wasserversorgungsunternehmen Inland Empire Utilities Agency (IEUA; Chino, Kalifornien) und die SunPower Corporation (San Jose, Kalifornien), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, berichteten am 03.04.2009, dass Solarkraftwerke mit einer Gesamtnennleistung von 3,5 Megawatt (MW) an vier IEUA-Standorten in Chino, Ontario und Rancho Cucamonga fertiggestellt wurden. Mit den Solar-Kraftwerken will der Wasserversorger jährlich 500.000 US-Dollar (374.000 Euro) Stromkosten einsparen.
„Nach der Fertigstellung dieser Solaranlagen deckt IEUA nun fast die Hälfte seines Strombedarfs aus alternativen Energiequellen“, sagte Patrick Shields, technischer Geschäftsführer von IEUA. „SunPower hat die Kraftwerke in nur fünf Monaten fertiggestellt und die hoch effiziente Technologie garantiert, dass wir den Stromertrag vor Ort maximieren können. Wir und unsere Gemeinde sind stolz auf die Solarstromanlage, die unser Engagement für nachhaltige Geschäftstätigkeit unterstreicht.“

Statische und nachgeführte SunPower-Solarkraftwerke
Laut Pressemitteilung ist das Highlight der Solarkraftwerke eine 1 MW Sunpower „T20 Tracker“-Anlage direkt hinter dem Unternehmenshauptsitz in Chino. Die nachgeführten Solarmodule folgen dem Lauf der Sonne, ermöglichen nach Unternehmensangaben einen um 30 Prozent höheren Solarstromertrag als statische Photovoltaik-Systeme und sollen die Ausbeute auf der vorhandenen Fläche maximieren. Ungefähr 5 Meilen (8 km) von dem Solarkraftwerk in Ontario wurde eine weitere Anlage mit 700 kW und „Tracker“-Technologie neben einem fest installierten PV-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 137 kW errichtet. In der kleineren Anlage wurden „T10 Solar Tile“-Module von Sunpower auf der Überdachung eines Speicherbeckens installiert. Diese „Solar-Dachziegel“ wurden außerdem für ein Kraftwerk mit einer Nennleistung von 624 kW am „Carbon Treatment Plant“ in Chino, sowie für eine 1 MW-Anlage auf einer Kompostieranlage von IEUA im kalifornischen Rancho Cucamonga verwendet. Laut Pressemitteilung können die Solar-Dachziegel von SunPower wegen ihres Eigengewichts ohne Dachdurchbohrungen installiert werden. Die neuen Solarkraftwerke von SunPower sollen über eine Laufzeit von 30 Jahren jährlich mehr als 7,82 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden.

Strombezugsvereinbarung als vertragliche Basis für Solarkraftwerke
Statt die Solarkraftwerke direkt zu erwerben habe IEUA das Projekt mit Morgan Stanley im Rahmen der so genannten „Access“-Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement; PPA) von Sunpower realisiert, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Vertrag wird der Wasserversorger den mit den Photovoltaik-Kraftwerken produzierten Strom zu festen Preisen von der SunPower Corporation erwerben, welche die Anlagen besitzen und betreiben wird. Die IEUA werde die mit den Anlagen erworbenen Grünstrom-Zertifikate erhalten. „Solarenergie ist schon heute für öffentliche Einrichtungen in Kalifornien sinnvoll“, sagte Tom Werner, Vorstand von SunPower. „Unsere Technologie kann überall und in jedem Maßstab eingesetzt werden, und mit Strombezugsvereinbarungen wie unserem ‚Access‘ sind Kapitalinvestitionen vorab nicht mehr nötig“.

10.04.2009 | Quelle: SunPower Corp. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen