Deponiebrachen solar nutzen: relatio entwickelt Konzept für Photovoltaik-Kraftwerke auf problematischen Flächen

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Seit gut drei Monaten produziert der Solarpark “Galgenweiher” mit einer Nennleistung von 1,12 Megawatt (MWp) auf einer ehemaligen Mülldeponie bei Hechingen (Baden-Württemberg) umweltfreundlichen Solarstrom. Grund für den reibungslosen Ablauf der Montage und die rasche Fertigstellung des Solar-Kraftwerks ist das von der relatio PV GmbH & Co. KG entwickelte Konzept zur solaren Nutzung stillgelegter Deponien. Das Baugelände des Solarparks ist alles andere als üblich. Technik und Logistik stellten besondere Anforderungen an das Projektmanagement, sowohl wegen des schwierigen Baugrunds als auch aufgrund des komplexen Genehmigungsverfahrens.

Flüssig gekühlter Wechselrichter: relatio erwartet die heißen Monate mit Spannung
Ein Highlight in Hechingen ist jedoch – außer der rekordverdächtig kurzen Bauzeit – die erste “iBOX” mit flüssig gekühltem Wechselrichter. Bisher hat sich dieser laut relatio-Geschäftsführer Bernd Bodmer gut bewährt; die Hauptbewährung folgt jedoch im Sommer. Von daher erwartet relatio die heißen Monate mit Spannung. Das Konzept, ausgediente Deponien solar zu nutzen, hat sich für die Balinger PV-Spezialisten bereits in Ringgenbach(Landkreis Sigmaringen) und im Solarpark Schneeweiderhof (Landkreis Kusel) bewährt. Noch vor dem Sommerurlaub 2009 soll eine weitere Deponie Solarstrom liefern: Ein Projekt im Landkreis Tauberbischofsheim stehe kurz vor der Realisierung, berichtet relatio.

16.04.2009 | Quelle: relatio PV GmbH & Co. KG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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