US-Pharmakonzern Merck nimmt Photovoltaik-Kraftwerk am Unternehmenshauptsitz in Betrieb

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Eine der größten gewerblichen, bodenmontierten Solarstromanlagen mit Nachführtechnologie im US-Bundesstaat New Jersey erzeugt Strom für den Konzernhauptsitz der Merck & Co., Inc. (Whitehouse Station), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Photovoltaik-Kraftwerk bestehe aus knapp 7.000 beweglichen Solarmodulen die dem Lauf der Sonne folgen und jährlich 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugen sollen.
„Die Förderung sauberer und zuverlässiger Solarenergie ist gut für die Umwelt und auch betriebswirtschaftlich sinnvoll“, betont Richard T. Clark, Vorstandsvorsitzender, Präsident und Vorstand von Merck. „Dieses Projekt ist im Einklang mit den ‚going green‘-Anstrengungen von Merck, die auf die Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks und auf eine effizientere Nutzung natürlicher Ressourcen abzielt“.

Strombezugsvereinbarung als Basis
Nach einer Vereinbarung, die den Bau eines großen Solarsystems erschwinglicher macht, gehört die Solaranlage der Dome-Tech Inc., einem Tochterunternehmen der Carrier Corporation (Farmington, Connecticut), die das System auch betreibt. Laut Pressemitteilung wird Dome-Tech den Solarstrom im Rahmen einer über 20 Jahre abgeschlossenen Strombezugsvereinbarung (power purchase agreement, PPA) an Merck verkaufen. Das Projekt sei sowohl finanziert worden durch eine Initiative des „New Jersey Clean Energy“-Programms als auch mit Steuervorteilen im Rahmen des „U.S. Federal Solar and Renewables Tax Credit“-Programms sowie durch das „Readington Township Planning Board“, berichtet das Unternehmen. „Ich begrüße die Anstrengungen von Merck in Sachen Umweltschutz außerordentlich“, sagte Jon S. Corzine, Gouverneur von New Jersey. „New Jersey bietet eines der besten Solar-Programme des Landes und dieses Projekt aus dem privaten Sektor ist eine vorzügliche Ergänzung unserer eigenen Initiativen um die Energiezukunft unseres ‚Garden State‘ zu sichern und zu stärken“.

Pharmaunternehmen engagiert sich für Umweltschutz und erneuerbare Energien
Merck berichtet, das Unternehmen habe sich zu einer Reduktion von Treibhausgas-Emissionen um 12 Prozent bis zum Jahr 2012 im Vergleich zum Basiswert aus dem Jahr 2004 verpflichtet. Ein Solarprojekt in der Größenordnung des PV-Kraftwerks der Niederlassung in Whitehouse Station könne rund 1,089 Tonnen CO2-Emissionen verhindern. Das Solarkraftwerk sei auf einem gut 30.300 Quadratmeter großen Gelände errichtet worden und die Module verfolgen den Lauf der Sonne über den Tag hinweg. Der Solarstrom soll ungefähr 7,5 Prozent des Bedarfs der Merck-Niederlassung decken. Merck berichtet, dass es die Auszeichnung „Green & Sustainable Energy“ des Hunterdon County Planning Boards (Flemington, New Jersey) für das Solarprojekt erhalten hat. Außerdem sei es kürzlich von der US-Umweltschutzagentur (EPA) mit dem „2009 ENERGY STAR Sustained Excellence Award“ für dauerhaftes Engagement in Sachen Umweltschutz ausgezeichnet worden.

22.04.2009 | Quelle: Merck & Co., Inc. | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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