Elektromobilität: Rallye SOLPOWER E-MIGLIA rund um den Bodensee geplant

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Als Hauptsponsor für die erstmalig stattfindende Ausstellung für nachhaltige Mobilität vom 21. bis 24. Mai 2009 in Friedrichshafen gab das Photovoltaik-Unternehmen SOLPOWER AG (Weingarten) in Zusammenarbeit mit „the electric avenue“ seine Pläne für die Austragung einer Rallye mit Elektrofahrzeugen im Frühsommer 2010 rund um den Bodensee bekannt. Der Motorsport-Wettbewerb unter dem Namen „SOLPOWER E-MIGLIA“ soll länderübergreifend als Gleichmäßigkeits-Rallye durchgeführt werden. Als Aufhänger der Rallye dient der auf den Messen in Friedrichshafen („electric avenue“) und der Intersolar 2009 in München der breiten Öffentlichkeit vorgestellte Prototyp des Herstellers Mileworks. Basierend auf dem „Rudolph Perfect Spyder“ wird das Auto als Elektrofahrzeug produziert und mit dem Verkaufsstart im Frühjahr 2010 bei der Rallye mit anderen E-Mobilen teilnehmen.
Geplant ist nach Aussage des Geschäftsführers Steffen Borngräber von Mileworks, „sowohl die industrielle Fertigung, als auch ein Manufakturbereich in dem exklusive Kleinserien gefertigt werden und zu dessen Betätigungsfeld auch Forschung und Entwicklung zählt. Die Basisversion bieten wir zu einem Preis von 60.000,- € mit einer Reichweite von rund 200 Kilometer an.“
Die Rallye findet unter der organisatorischen Leitung des ehemaligen Enduro-Weltmeisters Herrn Richard Schalber statt. Mit Start in Friedrichshafen bei der the electric avenue Expo 2010 werden die rund um den Bodensee angelegten Automobilmuseen als Etappenziele dienen. Damit möchte die SOLPOWER E-MIGLIA 2010 an die automobile Tradition anknüpfen und zugleich auch den Weg in die mobile Zukunft aufzeigen.

Zukunftstechnologien: Photovoltaik und Elektroantrieb
Der Vorstandsvorsitzende der SOLPOWER AG, Emanuel Senz, begründet das Sponsoring mit den Worten: „Die gesellschaftliche Akzeptanz für Elektrofahrzeuge ist im entscheidenden Maße von der Verbindung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen, aber auch von einer dynamischen und zuverlässigen Konzeption der Autos abhängig. Mit der Rallye wollen wir eben diese beiden Aspekte in die Öffentlichkeit tragen und für eine nachhaltige Mobilität werben.“ Der Prototyp und das Konzept der Rallye wird auch auf der Intersolar vom 27. bis 29. Mai vorgestellt werden. Mit den weltweit geplanten Serienproduktionen von Elektrofahrzeugen wird sich auch der Strombedarf erhöhen. Mit Strom aus regenerativen Energien, wie zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen, wird ein Elektroauto zum echten Nullemissionsfahrzeug. Hier liegt ein großes Potenzial für eine langfristige Verringerung von C02-Emissionen und einen nachhaltigen Umbau der Energieerzeugung.

SOLPOWER E-MIGLIA steht für eine neue Energiekultur
Das Thema „Elektromobilität“ stellt nicht nur alle beteiligten Unternehmen vor eine technologische Herausforderung, sondern erfordert auch eine neue Energiekultur in der Gesellschaft zu verankern, betont SOLPOWER. Als Wegbereiter der Solarenergie bringe die SOLPOWER AG durch die Ausrichtung auf das Endkundengeschäft, neben dem technologischen Know-how auch die langjährige Erfahrung der Kundenansprache mit. „Unser Ziel als Vertriebsunternehmen ist es, mit unserem Engagement auf die Ganzheitlichkeit der Solarversorgung hinzuweisen, die perspektivisch mit dem Bau einer Solardachanlage verbunden ist“, betont Emanuel Senz. Das starke Wachstum der regenerativen Energien in den vergangenen Jahren zeige, wie schnell Zukunftsvisionen zur Realität werden und die Entlastung der Städte und Ballungsräume von Schadstoffen, Feinstaub und Lärm durch den Bau von Elektrofahrzeugen in nicht allzu ferner Zukunft erreicht werden könne. „Die Zukunftstechnologie Solarenergie und Elektroantrieb gehören daher zusammen, zumal die Batterien geparkter Elektrofahrzeuge in das Stromnetz eingebunden werden können und als Pufferspeicher für die Energieerzeugung aus Solaranlagen dienen. Elektrofahrzeuge können somit als Regelenergiekraftwerk und Speichermedium für den wachsenden Anteil an Wind-, Biomasse- und Photovoltaikstrom zu einem wesentlichen Puzzlestück des Energieversorgungssystems werden“ erläutert Senz.

24.05.2009 | Quelle: SOLPOWER AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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