Photovoltaik-Wechselrichter von KACO für Griechenland, Italien und Spanien: Dreier-Gruppe speist symmetrisch 20 kW Leistung ein

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Auf Kundenwunsch hat KACO new energy einen trafolosen Photovoltaik-Wechselrichter entwickelt, der – zu einer Dreier-Gruppe verschaltet – die in Griechenland, Spanien und Italien gültige 20-Kilowatt-Anschlussgrenze bei vollständig symmetrischer Einspeisung ausreizt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der neue KACO-Wechselrichter hat eine Nennleistung von 6,64 Kilowatt. Drei Geräte erreichen somit knapp die Anschlussgrenze von 20 Kilowatt. Bis zu dieser Schwelle entfallen laut KACO in Griechenland mehrere Genehmigungsverfahren. In Spanien erhalten Anlagenbetreiber eine höhere Vergütung. Und in Italien müssen Wechselrichter in Anlagen mit einer höheren Leistung mit Trafo ausgeführt sein.
Trafo-Wechselrichter seien aber weniger effizient und schmälerten somit die Rendite, heißt es in der Pressemitteilung. Mit dem Powador 6650xi ist KACO new energy jetzt mit vier Geräten in der Leistungsklasse zwischen kleinen String- und großen Zentralwechselrichtern vertreten.

Kein Watt verschenken
Anlass für die Neuentwicklung war der Wunsch zahlreicher Anlagenbauer, die auch bei einer vollständig symmetrischen Einspeisung bis 20 Kilowatt von den Vorteilen der KACO-Wechselrichter in der mittleren Leistungsklasse profitieren wollen, betont der Hersteller. Hierzu zählen: In einer Dreier-Gruppe speise jedes Gerät in eine der drei Phasen ein und nutze somit optimal den Spannungsbereich einer in drei Teilgeneratoren unterteilten Photovoltaik-Anlage aus. DC-Trennschalter und Strangsicherungen sind bereits integriert. Bei einer Gerätestörung verhindere der integrierte Sym-Bus, dass unsymmetrisch eingespeist wird. Die Kühlung erfolgt passiv ohne anfällige Lüfter. Der weite MPP-Bereich von 350 bis 600 Volt erleichtert die Anlagenauslegung.

Transformer für Module, die Erdung benötigen
Wie zu den übrigen Wechselrichtern zwischen 6.400 Watt und 8.000 Watt bietet KACO auch zum neuen Powador 6650xi den passenden Powador Transformer an – für Anlagen mit Dünnschicht-, Rückseitenkontakt- oder anderen Solarzellen, die Erdung benötigen. Diesen 3-phasigen Hochleistungstransformator liefert KACO in Verbindung mit drei speziell angepassten Powador 6650xi als Transformer-Set (TS) in zwei Varianten: für hohe Spannungen bis 1.000 Volt das TS20-HV (high voltage) und für niedrige Spannungen bis 600 Volt das TS20-LV (low voltage). Damit können Projektentwickler in Spanien und Griechenland trotz unvermeidbarem Trafo bis an die Anschlussgrenze von 20 Kilowatt gehen und das bei vollständig symmetrischer Einspeisung, betont KACO. Ein Trafo sei beispielsweise bei einigen Dünnschichtmodulen nötig, die auf Spannung gegen Erde empfindlich reagieren oder bei manchen Hochleistungsmodulen, die ihre volle Leistung erst geerdet bringen.

18.06.2009 | Quelle: KACO new energy | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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