Konzentrator-Photovoltaik: Concentrator Optics nimmt Produktionsanlage für Fresnel-Linsen in Betrieb

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Die Concentrator Optics GmbH (Cölb) hat laut einer Pressemitteilung Anfang Juni 2009 ihre erste Fertigungslinie zur Herstellung von Fresnel-Linsen für die Anwendung in der hoch konzentrierten Photovoltaik in Betrieb genommen. Nach Angaben des Unternehmens ist nun die Massenproduktion von so geannnten Fresnel-Linsen-“Parquets” für eine Photovoltaik-Leistung von bis zu 20 Megawatt (MW) pro Jahr möglich. Ein Ausbau auf eine Kapazität von bis zu 100 MW sei möglich, so das Unternehmnen. ”
Wir haben uns auf nicht abbildende Linsen-Konstruktionen für Solarenergie-Anwendungen konzentriert. Unsere Spezialität sind Fresnel-Linsen-Parquets für die Konzentrator-Photovoltaik (CPV). Wir bieten den Entwurf, die Prototypenentwicklung, Tests und die Herstellung von Fresnel-Linsen-Parketts bis zu einer Fläche von einem Quadratmeter an und haben in den letzten Jahren eine Vielzahl an Systemen entwickelt. Ein typisches CPV-System besteht aus einer nicht abbildende Fresnel-Linse und einem zweiten optischen Element. Die erste Linse lenkt das einfallende Sonnenlicht auf die das Licht brechende zweite Linse und in Richtung des Zieles. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden integrieren wir die optischen Komponenten in Module und Nachführsysteme”, erklärt Dr. Ralf Leutz, Technischer Direktor von Concentrator Optics.

Forschung als wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie
Concentrator Optics wurde im April 2008 als Ausgründung des physikalischen Instituts der Universität Marburg gegründet und hat im Februar 2009 seine Produktionsstätte bezogen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kunden sollen von der Kompetenz der Experten profitieren, die diese durch die Erforschung nicht bildgebender Optik und die kommerzielle Entwicklung von Solarenergie-Anwendungen an der Universität gewonnen haben. “Unser Ziel ist, Technologieführer am Markt für Solar-Linsen zu werden. Innovative Forschung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, um das nachhaltige Wachstum auf technologischer Basis sicherstellen zu können”, so Rainer Adomeit, leitender Geschäftsführer bei Concentrator Optics. “Es gehört zu unserer Philosophie, unseren Kunden die höchstmögliche Effizienz und somit einen maximalen Ertrag während des ganzen Produktlebenszyklus der Module sicherzustellen.”

Konzentrator-Photovoltaik verlässt Forschungs- und Prototypen-Stadium
Die Konzentrator-Photovoltaik (CPV) habe eine hohe Akzeptanz innerhalb des wachsenden Marktes für erneuerbare Energien erreicht, betont Concentrator Optics. CPV-Module hätten bereits zunehmend beeindruckende Wirkungsgrade erreicht. Kombiniert mit stark gesenkten Kosten durch die Nutzung konzentrierender Optik, die das Sonnenlicht auf kleine, hocheffiziente Solarzellen bündelt, verlasse die CPV-Technologie das Forschungs- und Prototypen-Stadium und gehe in die industrielle Produktion über. Deutsche Unternehmen würden sich bemühen, ihren Beitrag für eine kostengünstige und umweltfreundliche Stromversorgung durch ein Vorantreiben einer schnellen technologischen Entwicklung zu leisten, so Concentrator Optics.

22.06.2009 | Quelle: Concentrator Optics GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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