EU-Kommission unterstützt Investitionen der ersol-Gruppe am Photovoltaik-Standort Arnstadt

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Die ersol Solar Energy AG (ersol) hat am 12. August 2009 von der EU-Kommission die erwartete Genehmigung zur Förderung der Investitionen in die Photovoltaik-Produktion auf Basis von kristallinem Silizium erhalten. Der Freistaat Thüringen und die Bundesrepublik Deutschland hatten diese Unterstützung unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Europäischen Kommission bereits zugesagt. Mit einem Investitionsvolumen von 530 Millionen Euro werde ersol wie geplant das Fabrikgelände in Arnstadt ausbauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies umfasse unter anderem die Erweiterung der Nominalkapazität im Bereich Solar Cells in den nächsten Jahren auf 630 Megawatt (MWp) sowie der Aufbau eigener Modulfertigungskapazitäten.
Die beantragten Fördermittel belaufen sich nach Angaben des Unternehmens auf gut 10 Prozent der Gesamtinvestitionen und seien fester Bestandteil der Investitionsplanung. Die Finanzierung erfolge über Bosch-Konzerndarlehen und durch Eigenmittel von ersol.
“Wir freuen uns über die Zusage der Fördermittel von der Europäischen Union. Damit werden wir in den nächsten Jahren über eine halbe Milliarde Euro an unserem Fertigungsstandort in Arnstadt investieren. Wir danken insbesondere den Wirtschaftsministerien des Freistaates Thüringen und des Bundes, die sich für diese wichtige Unterstützung eingesetzt haben”, kommentiert Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, die positiven Nachrichten aus Brüssel.

12.08.2009 | Quelle: ersol Solar Energy AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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