Solar-Tour der GEDEA-Ingelheim präsentiert Photovoltaik-Anlagen in Rheinhessen

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Die GEDEA-Ingelheim GmbH, die Solarstromanlagen in der Region Rheinhessen plant und betreibt, lud kürzlich zur Besichtigung einiger regionaler Photovoltaikanlagen ein. Stationen der Bustour waren das Fahrradparkhaus am Bahnhof Ingelheim, der Solarpark Sprendlingen sowie die Keltenhalle und der Bauhof in Waldalgesheim. Betrieben werden die besichtigten Solarstrom-Anlagen von der GEDEA-Ingelheim; bei den Anlagen handle es sich um Beteiligungskraftwerke, bei denen jeder Bürger Gesellschafter werden kann.
Die rund 20 Teilnehmer der Tour hätten nicht nur Einblicke in den Stand der Solar-Technologie erhalten, sondern sich auch über Möglichkeiten der Beteiligung informieren können. “Unser Ziel ist es, das Beste aus der Sonne herauszuholen: höchste Stromerträge und damit sichere Renditen für die Gesellschafter. Wir prognostizieren bei Photovoltaik-Anlagen etwa fünf Prozent Rendite”, so Wilfried Haas, Geschäftsführer der GEDEA-Ingelheim. Voraussetzung sei, die Standorte genau zu prüfen und jede Anlage sorgfältig zu planen.

Fläche des Solarparks Sprendlingen auf vier Hektar verdoppelt werden
Auf dem Fahrradparkhaus am Bahnhof Ingelheim, das Platz für 400 Fahrräder bietet, sorgt seit Dezember 2007 eine Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von 39 Kilowatt-Peak (kWp) für Strom. Mit Hilfe von Kunststoffwannen sind auf dem Flachdach PV-Module in einer optimalen Neigung und Ausrichtung nach Süden angebracht. Durch diese Aufständerung wird die Dachhaut nicht durchdrungen, betont die GEDEA-Ingelheim. Bei einer weiteren Station der Besichtigungstour handelte es sich um die laut Pressemitteilung größte Freiflächenanlage mit nachgeführten Photovoltaikmodulen in Rheinland-Pfalz. Demnächst soll die Fläche des Solarparks Sprendlingen auf vier Hektar verdoppelt werden. Derzeit würden rund 1.600 Module mit einer Gesamt-Leistung von 275 kWp jährlich mehr als 340.000 Kilowattstunden (kWh) Strom aus dem Licht der Sonne erzeugen, heißt es in der Pressemitteilung. Damit könnten mehr als 100 Haushalte mit umweltfreundlichem Solarstrom versorgen werden.

Energienlagen als “sichtbare Geldanlage”
“Wir bauen Anlagen, die man sehen und jederzeit besichtigen kann. Bei anderen Kapitalanlagen weiß der Investor meist nicht, was die Bank oder Aktiengesellschaft gerade mit dem angelegten Geld macht”, erläuterte Wilfried Haas. Deshalb könnten sich Geldanleger hier beruhigt engagieren: “Denn es ist kein Geheimnis, in welcher Anlage das Kapital steckt und wo diese Anlage steht”, so Haas.

06.09.2009 | Quelle: GEDEA-Ingelheim GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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