Größtes Photovoltaik-Kraftwerk der USA soll noch im Oktober Solarstrom liefern

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Der US-Stromversorger Florida Power & Light Company berichtete am 07.10.2009, das Unternehmen rechne damit, dass das Solarkraftwerk “DeSoto Next Generation Solar Energy Center” in Arcadia (Florida) – früher als geplant – bereits Ende Oktober Strom erzeugen wird. Das 25 Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk werde damit das Solarkraftwerk Nellis (14 MW) als größte Solarstromanlage der Vereinigten Staaten und Nordamerikas ablösen, berichtet FPL in einer Pressemitteilung. Nach einer Bauzeit von weniger als einem Jahr verwandeln dann mehr als 90.000 Photovoltaik-Module Sonnenlicht in Solarstrom, mit dem mehr als 3.000 Haushalte versorgt werden können, rechnet FPL vor.
Das DeSoto Next Generation Solar Energy Center ist, neben den PV-Kraftwerken im Bezirk Martin und am Kennedy Space Center der NASA, eine von drei neuen Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab, die FPL in Florida baut. Die Solarkraftwerke sollen gemeinsam bis Ende 2010 eine Nennleistung von 110 MW erreichen und Florida damit zum Bundesstaat mit der zweithöchsten installierten Photovoltaik-Kapazität machen.

Mehr “grüne” Arbeitsplätze und neue Einnahmen
“Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab, wie das DeSoto Next Generation Solar Energy Center von FPL, bieten Florida die Chance, neue Jobs in der “grünen” Energieproduktion anzuziehen, Millionen Dollar an Einnahmen für die kommunalen Gebietskörperschaften aufzutun sowie gleichzeitig die Treibhausgase deutlich zu reduzieren und die Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen”, sagte FPL-Vizepräsident und Entwicklungschef Eric Silagy. “FPL ist stolz, die Entwicklung der sauberen, erneuerbaren Energien in Florida anzuführen. Und wir sind gut aufgestellt, um in den kommenden drei Jahren noch mehr Solarkraftwerke zu bauen, wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen.”

Solarstromanlage vermeidet in ihrer Betriebszeit mehr als 575.000 Tonnen Treibhausgasemissionen
Im vergangenen Jahr habe die Wirtschaft des Bezirks DeSoto von der Schaffung von über 400 Arbeitsplätzen beim Bau der Anlage profitiert, betont FPL. Nach Angaben von FPL können der Bezirk und weitere örtliche Institutionen zum Jahresende mit Steuereinnahmen in Höhe von bis zu zwei Millionen Dollar rechnen. Über die Laufzeit des PV-Kraftwerks würden mehr als 575.000 Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden, betont FPL mit Verweis auf Zahlen der US-Umweltbehörde. Zudem werde der produzierte Solarstrom den Verbrauch fossiler Brennstoffe um mehr als 277.000 Barrel Öl und sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas verringern.

12.10.2009 | Quelle: FPL | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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