SCHOTT Solar und Energiebau spenden Photovoltaik-Anlagen für sechs ländliche Krankenhäuser in Ghana

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Sechs Kliniken im ländlichen Ghana haben von der SCHOTT Solar AG und ihren Partnern, der Kölner Energiebau Solarstromsysteme GmbH und Energiebau Sunergy Ghana Ltd., Solarstromanlagen erhalten, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. Die Gesundheitsstationen hätten damit die Möglichkeit, sich selbst mit Solarstrom zu versorgen, zum Beispiel für Licht, Kühlung und die Computersysteme der Einrichtungen. Die Anlagen und deren Installation seien eine Spende der deutschen Unternehmen und im Oktober in der Ortschaft Wapuli im Bezirk Yendi im Norden von Ghana feierlich eingeweiht worden. Alle Beteiligten sehen darin einen ersten Schritt, um den Großteil der rund 800 abgelegenen ländlichen Kliniken in Ghana mit Solarenergie zu versorgen, heißt es in der Pressemitteilung. Entsprechende Projekte seien bereits in Planung.
Das von Energiebau entwickelte “Solar-Light-Box”-System mit Dünnschicht-Solarmodulen von SCHOTT Solar versorgt nun die Klinik in Wapuli Village im Bezirk Yendi sowie die Krankenhäuser in Sambuli, Tatale, Chamba, Wenkyiki und Kuni. Insgesamt leben rund 300.000 Menschen im Umkreis der sechs Kliniken. Die Photovoltaik-Inselanlage liefert netzunabhängigen Strom für die Kühlung von Medikamenten, die Notfallbeleuchtung in den Kreißsälen sowie die Computer in der Klinikverwaltung, erklärt SCHOTT Solar. Davon würden nicht nur die stationär aufgenommenen Patienten profitieren, sondern auch bis zu 200 Patienten aus den umliegenden Gemeinden, die täglich zur Medikamentenausgabe und zur ärztlichen Versorgung in die Kliniken kämen.

Kirchen unterstützen Photovoltaik-Projekte
In seiner Einweihungsrede habe sich der Vizeminister für regionale Koordination, B. Moses Mabengba, bei den Sponsoren für die Unterstützung bedankt, berichtet SCHOTT Solar in der Pressemitteilung. Auch die beiden örtlichen Kirchengemeinden der evangelisch-presbyterianischen Kirche und der katholischen Diözese von Yendi seien an dem Projekt beteiligt. Die Kirchen würden die Kliniken betreiben und bei der Installation wertvolle logistische Hilfe leisten. Es sei geplant, dass die Kliniken eine kleine monatliche Gebühr für die Benutzung abführen sollten, um damit die Kosten der Wartung zu finanzieren, so SCHOTT Solar. Eine der Optionen zur Ausweitung sei, das Personal für die Installation von solaren Lichtboxen für die sehr entlegenen Gebiete auszubilden.

07.11.2009 | Quelle: SCHOTT Solar AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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