Handelsblatt: Bundesumweltminister Röttgen will Solarstrom-Vergütung spürbar kürzen

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Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (CDU) will die Photovoltaik-Förderung deutlich kürzen und somit der “klaren Überförderung” ein Ende machen, berichtet das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe vom 10.12.2009. Gemeinsam mit der Solar-Branche und Verbraucherschützern wolle der Minister nach neuen Fördermechanismen suchen, die flexibler auf Marktentwicklungen reagieren, heißt es im Handelsblatt. Dies ziele zwangsläufig auch auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab.

Solarstrom-Vergütung wird aufgrund großer neu installierter PV-Leistung nach § 20 EEG zum Jahreswechsel um rund 10 Prozent sinken
Gegenwärtig wird Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit 32 bis 43 Cent je Kilowattstunde vergütet. Die Bundesnetzagentur, die die Vergütungs- und Degressionssätze nach den Vorgaben des § 20 Abs. 2a und Abs. 2 des EEG ermittelt, hatte bereits am 30. Oktober berichtet, dass die Vergütung für Solarstrom ab 2010 um rund 10 % sinken wird, weil das EEG eine höhere Degression der Fördersätze aufgrund hoher neu installierter Photovoltaik-Leistung vorsieht. “Der Schwellenwert von 1.500 MW, der eine erhöhte Degression und damit eine stärkere Absenkung der Vergütungssätze zur Folge hat, wurde mit einer gemeldeten installierten Leistung von zirka 2.340 MW deutlich überschritten”, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Weitere Informationen: Röttgen setzt bei Solarstrom den Rotstift an” unter www.handelsblatt.de”

11.12.2009 | Quelle: Handelsblatt, Bundesnetzagentur | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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