Stabile Solarstrom-Vergütung steigert Interesse an Photovoltaik: Systemhaus meldet vermehrt Anfragen

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Die Erklärung der Bundesregierung, die Solarstrom-Einspeisevergütung nicht zu kürzen, habe das Interesse privater Bauherren an Solarstromanlagen wieder spürbar gestärkt, berichtet die Hummel Systemhaus GmbH (Frickenhausen).

Allerdings erwartet das Unternehmen in erster Linie vermehrt Nachfragen aus dem gewerblichen Bereich, da mehr und mehr Unternehmen von der staatlich geförderten Eigennutzung des selbst erzeugten Solarstroms profitieren und sich auf die Energiewende vorbereiten wollten.

Große gewerbliche Solarstromanlagen bleiben interessant
"Für private Haushalte, die in eine Solaranalage investieren, mit der sie ihren eigenen Strombedarf zum Teil decken sowie den Stromüberschuss an das öffentliche Netz verkaufen können, würde sich die Solartechnik sogar schon heute selbst ohne staatliche Förderung in Verbindung mit einem Energiespeicher lohnen“, erklärt Frank Hummel, Geschäftsführer der Hummel Systemhaus GmbH.
„Natürlich aber macht die Förderung private Solaranlagen noch attraktiver. Wir registrieren bereits jetzt, wenige Tage nach Bekanntwerden der Verlängerung der Förderung, steigendes Interesse in der Region. Den stärksten Effekt erwarten wir aber für große Solaranlagen, die auf gewerblichen Gebäuden und Flächen installiert werden. Hier wird auf die staatliche Förderung noch großer Wert gelegt.“ Diese ist für eine Energiewende von großer Bedeutung. Bei steigenden Energiekosten wird die eigene Stromproduktion in Zukunft eine wesentliche Rolle bezüglich der Fixkosten und der Wettbewerbsfähigkeit für mittelständische Firmen spielen.

Bürger haben sich intensiv mit den ökonomischen und ökologischen Vorteilen der Solarenergie beschäftigt
In den vergangenen Monaten sei die Nachfrage nach Solarstromanlagen von Seiten privater Häuslebauer in der Region durchweg stabil gewesen, berichtet das Hummel Systemhaus. Das Unternehmen führt dies vor allem darauf zurück, dass die Aufklärungsarbeit von Politik, Wirtschaft und Verbänden in den letzen Jahren dafür gesorgt hat, dass sich die Bürger intensiv mit den ökonomischen und ökologischen Vorteilen der Solarenergie befasst haben.
„Bei zahlreichen Gesprächen mit Interessenten stellen wir fest, dass die Leute recht gut informiert sind. Viele Bürger haben bereits durchgerechnet, wie und wann sich eine Solaranlage für sie bezahlt macht. Deswegen wissen bereits viele Interessenten, dass die staatliche Förderung zwar ein schöner Bonus ist, der aber nicht über die Wirtschaftlichkeit der nachhaltig erzeugten Energie entscheidet.“
Die Nachfrage an Großanlagen, die mit höheren Investitionen verbunden sind als Anlagen für Privathaushalte, habe hingegen in den vergangenen Monaten nachgelassen. Frank Hummel führt dies vor allem darauf zurück, dass die Investoren hier größeren Wert darauf legen, dass die Anlagen extrem schnell refinanzieren, wohingegen die privaten Haushalte eher mittel- und langfristig planen. Deshalb erwartet das Unternehmen hier einen besonders starken Impuls und eine stark anziehende Nachfrage. Da mittlerweile zudem Speicherlösungen von bis zu 400 KW verfügbar seien, lohne sich die Nutzung und Speicherung des selbsterzeugten Stroms für Unternehmen ganz besonders.
„Mehr als die staatlichen Zuschüsse interessiert die privaten Haushalte wie sie sich unabhängig machen können von den großen Stromanbietern und wie sie ihren Teil dazu beitragen können, die Umwelt zu entlasten. Außerdem scheint Elektromobilität ebenfalls ein Thema zu sein, das die Bürger beschäftigt. Auch davon profitiert die Popularität der selbsterzeugten Energie", so Hummel.

26.06.2011 | Quelle:Hummel Systemhaus GmbH & Co. KG  | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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