Pfalzsolar will noch in diesem Jahr zwei weitere Solarparks mit knapp 3 MW an das Netz bringen

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Anfang Oktober 2011 beginnt die PFALZSOLAR GmbH (Ludwigshafen) mit dem Bau zwei neuer Solarparks, berichtet das Unternehmen. Die Photovoltaik-Anlage „Deponie Berg“ im Raum Germersheim und der Solarpark in Großlittgen bei Trier sollen noch in 2011 ans Netz gehen und damit von der aktuell gültigen Solarstrom-Einspeisevergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) profitieren, bevor Vergütung ab dem 1. Januar 2012 um mindestens 9 Prozent sinken wird.

Solarpark auf einer stillgelegten Mülldeponie im Raum Germersheim
Bei dem Projekt „Deponie Berg“ setzte sich die Pfalzsolar bei einer Ausschreibung der Kreisverwaltung Germersheim gegen die Mitbewerber durch. Die Besonderheit hier: Der Solarpark wird auf einer stillgelegten Mülldeponie errichtet.
Bei der Realisierung von Freiflächenanlage auf ehemaligen Deponien sind besondere Anforderungen an die Unterkonstruktion zu beachten. Um den Deponiekörper nicht zu beschädigen, muss beispielsweise eine maximale Rammtiefe beachtet und eingehalten werden. Insgesamt wird an der Deponie auf einer Modulgesamtfläche von 3.300 Quadratmetern eine Anlagenleistung von 464 Kilowatt (kWp) installiert. So viel, dass rund 130 durchschnittliche Haushalte pro Jahr mit Solarstrom versorgt werden können. Die erzeugte Energie wird auf der Grundlage der EEG-Vergütung ins Netz der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT eingespeist.

2,2 MWp nördlich von Trier
Die Anlage in Großlittgen soll deutlich größer werden. Die Pfalzsolar realisiert den Solarpark gemeinsam mit dem Bürgerservice Trier. Diese Kooperation hatte sich bereits 2010 bewährt, als die beiden Partner den Solarpark Olscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm mit einer Nennleistung von rund 4,1 Megawatt (MWp) umgesetzt haben. Der zu errichtende Solarpark nördlich von Trier wird eine Modulfläche von 15.500 Quadratmetern und eine Nennleistung von 2,2 MWp haben. Rund 600 Haushalte können rechnerisch durch die neue Solarstromanlage mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden, was einer ungefähren CO2-Einsparung von ca. 1.931 Tonnen pro Jahr entspricht.

26.09.2011 | Quelle: PFALZSOLAR GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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