Solar-Fabrik meldet positives EBIT trotz weiterem Solarmodul-Preisverfall; 1. Quartal 2012 geprägt durch EEG Diskussion

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) meldet für das erste Quartal 2012 einen Konzernumsatz von rund 19,1 Millionen Euro (Vj.: 36,9 Mio. €), wovon zirka EUR 1,5 Millionen Euro (Vj.: 0 Mio. €) aus dem Verkauf einer Solarstromanlage resultieren. Der Umsatzrückgang sei überwiegend preisbedingt, der Preisverfall sei wesentlich beeinflusst durch die Änderungen des deutschen EEG. Gleichzeitig sei es der Gesellschaft gelungen, die Rohmarge von 12,4 % in Q1 2011 auf zirka 18,1 % zu verbessern.

Insgesamt wurde das 1. Quartal 2012 mit einem positiven Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,5 Millionen Euro abgeschlossen (Vj.: minus 0,4 Mio. €), berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Daraus ergebe sich ein Konzerngewinn in Höhe von 1,3 Millionen Euro (Vj.: minus 0,9 Mio. €).

Geplante EEG-Änderung sorgt für Vorzieheffekte im März
Der Jahresbeginn 2012 sei erneut durch die politische Diskussion über Solarstrom-Einspeisevergütung und die Kosten der erneuerbaren Energien geprägt gewesen. Während die Monate Januar und Februar weitgehend durch den Export getragen wurden, sorgte die ab Mitte Februar diskutierte weitergehende EEG-Änderung für Vorzieheffekte und einen deutlich erhöhten Absatz in Deutschland im März.
Der Quartalsabschluss für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2012 ist auf der Homepage der Gesellschaft verfügbar.

10.05.2012 | Quelle: Solar-Fabrik AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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