Endkundenstudie: Deutsche Hausbesitzer sind in Sachen Photovoltaik auf dem Wissenstand von 2011

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Die Befragten der aktuellen Endkundenstudie des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD Research verschätzen sich bei Photovoltaik-Systempreisen etwa um den Faktor 1,7 – und liegen damit beim Preisniveau von vor vier Jahren.

Auch hinsichtlich der möglichen Rendite und Installationsdauer zeigen sich erhebliche Wissenslücken, so die Marktforscher.
Dass durch den Solarstrom-Eigenverbrauch heutzutage noch Renditen erwirtschaftet werden können, die deutlich über dem aktuellen Zinsniveau liegen, sei einem großen Teil der Befragten nicht bekannt. Viele Hausbesitzer vermuten, dass es sieben Tage und länger dauere, um eine Photovoltaik-Anlage auf einem Hausdach anzubringen.

Bessere und transparentere Photovoltaik-Informationen nötig
Den Studienteilnehmern sei ihr mangelndes Wissen jedoch mitunter durchaus bewusst. Den Befragten, die beim Thema Photovoltaik noch unentschlossen sind, würden bessere und transparentere Informationen laut eigenen Angaben bei der Entscheidungsfindung mehr helfen als günstigere Anlagenpreise.
Die Mehrheit der Befragten wünscht sich außerdem, stärker über Photovoltaik informiert zu werden. Dabei sind Energieversorger und Handwerker die gefragtesten Quellen.
Die Studie ist in zwei Befragungsphasen durchgeführt worden. Die Ergebnisse enthalten qualitative Auswertungen von Tiefeninterviews sowie quantitative Analysen, bei denen 500 Hausbesitzer nach ihrer jeweiligen Einstellung zu PV unterschieden und spezifisch ausgewertet werden. Die Studie bietet Auskunft über Gründe für die Zurückhaltung der Hausbesitzer sowie geeignete Ansprechkanäle und -inhalte, um diesen zu begegnen.

25.08.2015 | Quelle: EuPD Research | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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