DCTI bringt Transparenz in den Markt für Photovoltaik-Heimspeicher

Der Markt für Energiespeicher-Technologien in Deutschland wächst. Für 2016 wird ein Zubau von etwa 23.000 Systemen erwartet, etwa 30 Prozent mehr als 2015. Auf dem deutschen Markt sind viele Hersteller mit einer großen Produktauswahl vertreten.

Das DCTI Deutsches CleanTech Institut GmbH (Bonn) hat in Zusammenarbeit mit EuPD Research und der WirtschaftsWoche die Speichersysteme identifiziert, die im Vergleich von 152 Modellen hinsichtlich Kosteneffizienz, Handhabung bei der Installation und Service überdurchschnittlich sind.

„Top Stromspeicher“-Bewertung gezielt für Endkunden
Allein auf der Intersolar Europe 2016 haben über 200 Hersteller ihre Speichersysteme präsentiert. Für den Endkunden bedeutet dies zwar umfassende Auswahlmöglichkeiten, erfordert aber auch qualifizierte Orientierungshilfen.
Während sich EuPD Research mit seinen bisherigen Analysen vorwiegend auf den B2B-Sektor konzentriert hatte, erscheint mit der Auszeichnung der „Top Stromspeicher“ zum ersten Mal eine Bewertung, die sich gezielt an Endkunden richtet.
Durch die Kooperation mit der WirtschaftsWoche soll explizit eine Leserschaft angesprochen werden, die zum überwiegenden Teil zu den typischen Photovoltaik-Anlagen-Planern und -Besitzern zählt. Parameter wie Kaufkraft, Offenheit gegenüber Innovationen und Autarkiebestrebungen bei der Energieversorgung sind dabei besonders relevant.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Auszeichnung Transparenz für den Endkunden in den Markt bringen. Gleichzeitig möchten wir damit aber auch Anreize für die Hersteller setzen, sich stetig zu verbessern – vor allem was Qualität und Preissetzungen anbelangt“, sagt Philipp Wolff, Geschäftsführer des DCTI.

Nähere Informationen zu den Ergebnissen der Auszeichnung gibt es hier.

01.07.2016 | Quelle: DCTI Deutsches CleanTech Institut GmbH; Bild: Reuters | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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