Sieger mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet

Foto: Eric Greven / EnergieAgentur.NRW
Eurosolar e.V. und die EnergieAgentur.NRW haben in diesem Jahr die Gewinner des Deutschen Solarpreises 2019 in Gelsenkirchen ausgezeichnet. Im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, einem Symbol für Strukturtransformation und Neuanfang im Ruhrgebiet, sollte die Veranstaltung auch veranschaulichen, wie der Umstieg zu erneuerbaren Energien funktioniert.

In seinem Grußwort erklärte Eurosolar-Präsident Peter Droege: „Inmitten der jetzigen…

Eurosolar e.V. und die EnergieAgentur.NRW haben in diesem Jahr die Gewinner des Deutschen Solarpreises 2019 in Gelsenkirchen ausgezeichnet.
Im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, einem Symbol für Strukturtransformation und Neuanfang im Ruhrgebiet, sollte die Veranstaltung auch veranschaulichen, wie der Umstieg zu erneuerbaren Energien funktioniert.

In seinem Grußwort erklärte Eurosolar-Präsident Peter Droege: „Inmitten der jetzigen Klimakatastrophe findet der Deutsche Solarpreis als eine Art Zeitreise statt. Denn so wie unsere Preisträgerinnen und -träger eindrucksvoll zeigen, dass mit Engagement und Intelligenz die Energiewende von unten machbar ist, so hätte es schon lange in ganz Deutschland und Europa flächendeckend aussehen sollen. Dies wäre gut möglich gewesen, wäre die Transformation unseres Energiesystems mit der höchsten Dringlichkeit betrieben worden, mit der Eurosolar sie seit 1988 einfordert. Länder- und Bundesregierung stehen heute mehr denn je in der Pflicht, diese Erfolgsgeschichten breit und schnell überall zum Einsatz kommen zu lassen.“


Den Deutschen Solarpreis 2019 erhalten laut der Jurybewertung folgende Personen und Organisationen:
• In der Kategorie Städte/Gemeinden, Landkreise, Stadtwerke – die Mainova AG in Frankfurt am Main für ihr Mieterstrommodell, mit dem sie einen wertvollen Beitrag für den Ausbau von Mieterstrom im urbanen Raum leistet.
• In der Kategorie Solare Architektur und Stadtentwicklung – die Bremer Weser-Stadion GmbH für die effiziente und ästhetisch anspruchsvolle Integration einer PV-Anlage in den Baukörper des wohninvest Weserstadions.
• In der Kategorie Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen – die Busch-Jaeger Elektro GmbH in Lüdenscheid für den ersten CO2-neutralen Fertigungsstandort der ABB-Gruppe in Deutschland.
• In der Kategorie Lokale oder regionale Vereine/Gemeinschaften – die Bioenergiegenossenschaft Mengsberg eG für ihr gemeinschaftliches und nachhaltiges Energieprojekt Sonnen- und Bioenergiedorf Mengsberg mit großem bürgerlichen Engagement.
• In der Kategorie Medien – der Journalist Gero Rueter aus Köln für seine kontinuierliche, fachkundige und informative Berichterstattung über die Energiewende für die Deutsche Welle.
• In der Kategorie Transportsysteme – die Stadtwerke Solingen GmbH für das zukunftsweisende Projekt BOB – Nachhaltiger ÖPNV in Solingen auf Basis traditioneller Infrastrukturen.
• In der Kategorie Bildung und Ausbildung – der Energie Impuls OWL e.V. in Bielefeld für den Bobby Car Solar Cups, der junge Menschen für erneuerbare Energien motiviert.
• In der Kategorie Sonderpreis für persönliches Engagement – der Dokumentarfilmer Carl-A. Fechner für seine jahrzehntelange Hingabe für die Energiewende durch seine Filme, mit denen er breite Zuschauergruppen erreicht und gesellschaftliche Diskussionen um Erneuerbare anregt.

Der Deutsche Solarpreis wurde von Hermann Scheer (†), Träger des Alternativen Nobelpreises, ins Leben gerufen. Gemeinden, Unternehmen, Vereine oder Organisationen, Journalisten und Privatpersonen erhalten seit 1994 den Preis für ihr Engagement rund um erneuerbare Energien. Ausgezeichnet werden besondere und herausragende Projekte und Initiativen, die eine konsequente und dezentrale Energiewende verfolgen.
 
16.9.2019 | Quelle: Eurosolar e.V., EnergieAgentur.NRW | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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