Osterbilanz: Noch nie so viel Solarstrom in Deutschland

Eine Reihe von Solarmodulen auf grüner Wiese, das Sonnenlicht refektierend.Foto: Adobestock/Kalyakan
Die Photovotaik trägt erheblich zur Stromerzeugung in Deutschland bei.
In Deutschland ist noch nie so viel Strom mit Photovoltaik produziert worden wie in der Kalenderwoche 15. In der Osterwoche sorgte die Solarenergie für 23 Prozent der hiesigen Stromerzeugung.

Die Osterbilanz der Photovoltaik zeigt: noch nie erzeugte Deutschland so viel Solarstrom wie in der vergangenen Woche. Das geht aus Zahlen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hervor. Das Institut stellt über die Plattform Energy Charts täglich die solaren Erzeugungsdaten in Deutschland zusammen.

Demnach kletterte der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung in Deutschland in der Kalenderwoche 15 netto auf 23 Prozent. Das war der höchste bisher gemessene Wochenwert. In der Woche zuvor waren es 16,9 Prozent gewesen.

Der letzte Wochenrekord resultierte aus dem Jahr 2019. Damals trugen Deutschland Solarstromkraftwerke in der Kalenderwoche 26 zu 21,1 Prozent zur Stromerzeugung bei. Im Jahr 2017 und 2018 lagen die bisherigen Wochenrekorde noch bei 16,6 beziehungsweise 16,9 Prozent.

Der Spitzentag im laufenden Jahr war dabei laut Energy Charts der Ostersamstag, 11. April. An jenem Tag leistete die Photovoltaik 27,6 Prozent des Strombedarfs. Damit wurde der bisherige Rekordtag am 29.6.2019, als 27,0 Prozent erreicht wurden, übertroffen. Bereits der März 2020 war in Deutschland bezogen auf die solare Einstrahlung überdurchschnittlich gut ausgefallen.

14.4.2020 | Quelle: Fraunhofer ISE| solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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