Photovoltaik: Steag Solar plant 480 MW in Griechenland

Blick auf die Akropolis von Athen beim Sonnenuntergang.Fopto: Cara Foto / stock.adobe.com
Griechenland - hier die Akropolis von Athen - bietet erstklassige Bedingungen für die Solarstromerzeugung.
Die Steag-Tochter SENS will zusammen mit der österreichischen LSG in einem ersten Schritt PV-Parks mit einer Leistung von 480 Megawatt (MW) in Griechenland entwickeln. Baubeginn ist 2022.

Die Steag Solar Energy Solutions GmbH (SENS) will in Griechenland PV-Megaparks bauen. Wie das Unternehmen aus Würzburg mitteilte, verfolgt es die Pläne gemeinsam mit der LSG Group aus Wien. Es geht um die Entwicklung von PV-Parks mit insgesamt 480 Megawatt Leistung in Griechenland fertigstellen. Weitere PV-Parks sollen folgen.

Das sonnensichere Griechenland bietet mit 348 Sonnentagen und 2.800 Sonnenstunden pro Jahr ideale Bedingungen für regenerative Energieerzeugung mittels Photovoltaik. In insgesamt zwölf Projekt-Clustern mit zusammen 25 Teilprojekten wird das Gemeinschaftsunternehmen SENS LSG als Projektentwickler und Verantwortlicher für Planung, Bau und O&M-Dienstleistungen der Anlagen in einem ersten Schritt die 480 MW errichten. Der Baubeginn ist ferner für 2022 geplant. Mit von der Partie sind die langjährigen Finanzierungspartner Green Source und Core Value Capital.

„Mit der Entwicklung neuer Solarprojekte knüpfen wir an bereits seit 2010 bestehende Aktivitäten in Griechenland an und möchten nun die langjährige Beziehung ausbauen“, erklärt Christian Kleinhans, Head of Project Development bei SENS, zur griechischen Pipeline.

Begünstigt wird das Projekt nicht nur durch die klimatischen Verhältnisse in Griechenland; auch die politischen Voraussetzungen sind günstig: Denn die griechische Regierung will das enorme PV-Potential des Landes stärker nutzen und die Energiewende noch in diesem Jahrzehnt massiv vorantreiben. Mit einem
„Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP)“ wird der Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen beschleunigt, nachdem das Land bisher stark von fossilen Energiequellen abhängig war.

Ziel der griechischen Politik ist, die Treibhausgasemissionen des Landes bis 2050 auf null zu senken. Geplant ist, dass bis 2030 rund 10 Gigawatt an Wind- und Solarkraftwerken in Griechenland neu entstehen.

21.10.2021 | Quelle: Steag | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

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