Französische Bahn testet Photovoltikmodule zwischen Schienen
Foto: Sun WaysDie Innovationsabteilung der SNCF Group will gemeinsam mit SNCF Réseau den Fortschritt des Projekts für Photovoltaikmodule zwischen Schienen überwachen. Es will die Auswirkungen dieser Anlagen zwischen untersuchen. Das Projekt ist Teil einer Strategie der SNCF-Gruppe, Alternativen bei der Energieversorgung zu entwickeln. SNCF ist laut eigenen Angaben der größte Stromverbraucher in Frankreich und der zweitgrößte Grundstückseigentümer. Das Unternehmen will damit auch Entwicklungen vorbeugen, falls strukturelle Veränderungen die Energieversorgung in den kommenden Jahren beeinträchtigen könnten. Daher sucht es nach innovativen Lösungen zur Solarisierung Frankreichs.
Französisch-schweizerische Kooperation
Entwickelt hat das Verfahren das Schweizer Star-up Sun Ways. Mit einem speziellen Schienenfahrzeug werden die Photovoltaikmodule zwischen Schienen gelegt. Dabei ist das Verfahren so angelegt, dass die Module auch versetzt werden können.
Die ersten Anlagen wollen die Kooperationspartner aber nicht in Frankreich selbst installieren. Sondern zum Erfahrungsaustausch wird eine Pilotanlage genutzt, die Sun Ways im April 2025 in Buttes (Neuchâtel) in der Schweiz in Betrieb genommen hat. Dafür gab es schon 2024 die Genehmigung. Hier kommen die PV-Module auf einer Länge von 100 Metern mit 48 Photovoltaikmodulen zwischen Schienen auf eine Leistung von 18 Kilowatt.
Quelle: Sun Ways | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH